Prozess:

Cannabis angebaut und nach Ungarn verkauft

Burgenland
04.02.2021 16:48
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Rund ein Kilogramm Cannabis hatte ein Ungar in Wulkaprodersdorf angebaut. Seine Ernte verkaufte der Mann dann an Süchtige in Österreich und in seiner Heimat weiter. Jetzt stand der 37-Jährige vor Gericht und fasste ein halbes Jahr bedingte Haft aus.

Den sprichwörtlichen „grünen Daumen“ bewies ein in Wulkaprodersdorf lebender Ungar. Der Mann hatte eine Cannabis-Aufzucht angelegt und einen blühenden Handel mit seiner Ware betrieben. Sowohl Süchtige im Burgenland als auch in Ungarn zählten zu seinen Abnehmern. Durch einen Hinweis kam die Polizei dem illegalen Hanfbauer auf die Schliche.

Vor Gericht in Eisenstadt zeigte sich der 37-Jährige geständig. „Üblicherweise wird von Ungarn nach Österreich verkauft, den umgekehrten Fall haben wir eher selten“, so ein Sprecher zur „Krone“. Die Richterin verurteilte den Angeklagten zu einer bedingten Haftstrafe von sechs Monaten.

Kronen Zeitung

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