Mit ihren Erfolgen in Garmisch-Partenkirchen hat sich Lara Gut-Behrami im Kampf um den Gesamtweltcup eindrucksvoll zurückgemeldet. Dennoch äußert die Schweizerin Kritik: Ihrer Meinung nach gibt es im Weltcup zu wenige Super-G-Rennen!
Derzeit führt die Slowakin Petra Vlhova im Gesamtweltcup. Ihr Vorsprung auf Gut-Behrami schrumpfte nach den Rennen in Garmisch auf 42 Zähler. „Es braucht ab und zu lang, und wenn es irgendwann wieder in die richtige Richtung geht, fühlt sich alles leichter an. Es passt alles zusammen, ich kann wieder befreit Skifahren“, sagte Gut-Behrami zu ihrem Erfolgslauf.
Dennoch gibt es Ärger bei der 29-Jährigen. Sie fühlt sich benachteiligt. „Der Super-G ist eine schwierige Disziplin. Leider gibt es aber viel zu wenige Rennen im Vergleich zu anderen Disziplinen“, wird die Skirennläuferin im „Blick“ zitiert. Und tatsächlich: In dieser Saison gibt es neun Slaloms, acht Abfahrten, acht Riesenslaloms - und eben nur sieben Super-G-Rennen.
Zuletzt gab es bei Gut-Behrami ein paar Tage Pause, um wieder zu regenerieren. Trotz ihrer überragenden Ergebnisse spüre sie vor der Weltmeisterschaft in Cortina keinen Druck. Sie müsse nichts zu beweisen, so Gut-Behrami.
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