Tests mit Hödlmayr

Windschatten-Fahren schon bald auf dem Prüfstand

56 Fußballfelder würden am Magna-Testgelände in St. Valentin Platz finden, auf dem bald eine Regenanlage installiert wird. „Wir bauen um“, verrät DigiTrans-Chefin Eva Tatschl-Unterberger, die in Oberösterreich für das autonome Fahren Gas gibt.

„Unser Fokus sind Nutzfahrzeuge“, sagt Eva Tatschl-Unterberger, die mit ihrem Team bei DigiTrans die Weichen für das autonome Fahren stellt. Das Budget der Firma mit Sitz in Linz umfasst bis 2023 mehr als elf Millionen Euro. „Wir bauen die Testinfrastruktur, vermieten sie und stellen Know-how zur Verfügung“, so Tatschl-Unterberger.

Eigene Regenanlage wird errichtet
In den Startlöchern steht da bereits Fahrzeuglogistiker Hödlmayr. Die Schwertberger werden heuer Tests am Magna-Gelände in St. Valentin absolvieren, wo ab März neben einer Regenanlage auch Straßenmarkierungen angebracht und Ampeln montiert werden.

Synchron und mit wenig Abstand
Platooning lautet für Hödlmayr das Zauberwort. Bedeutet: Mehrere Lkw fahren synchron in engem Abstand in der Kolonne, die Fahrzeuge sind digital vernetzt. Die Auswirkungen des Windschatten-Fahrens stehen bei den Tests zuerst einmal am Prüfstand.

Corona als Turbo
Ob Corona für den Traum vom autonomen Fahren ein Turbo oder ein Hemmschuh war? „Es war ein Boost. Corona hat uns in puncto Zusammenarbeit ganz andere Möglichkeiten aufgezeigt und die Technologien vorangetrieben“, so Hödlmayr-Vorstand Robert Horvath.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Freitag, 23. April 2021
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