11.10.2004 12:47 |

Wechselwirkung

Ernährung beeinflusst Medikamenten-Wirkung

Auf den Packungen von Medikamenten wird oft auf die Wechselwirkung mit anderen Arzneien gewarnt, aber auch ganz normale Nahrungsmittel können die Wirksamkeit von Medizin beeinflussen. Besondere Vorsicht vor allem bei Grapefruitsaft – dieser kann die Wirksamkeit um 300 Prozent steigern und so gefährliche Auswirkungen haben!
Gerade Nahrungsmittel, die als besonders gesundfür den Organismus gelten können im Zusammenspiel mitMedikamenten tödlich sein. Wie die "Ärztliche Praxis"schreibt, sollte man bei der Medikamenten-Einnahme auch die Wechselwirkungmit der restlichen Nahrung bedenken.
 
In Kombination mit Heuschnupf-Präparaten kannGrapefruitsaft sogar gefährliche Herzrhythmusstörungenauslösen. Bei der gemeinsamen Einnahme mit Schlafmittelnkann ein rauschähnlicher Zustand eintreten. Außerdemkönne Knoblauch die Wirkung von Arzneimitteln um die Hälftereduziert, während Orangen sogar drei Viertel der Wirkungabschwächen.
 
Schmerzmittel können durch ballaststoffreicheNahrungsmittel wie Müsli oder Vollkornbrot wirkungslos werden.Antibiotika sollten nicht mit Mineralwasser hinunterspülen,weil durch das Kalzium der Wirkstoff im Darm verklumpt. Die Antibaby-Pillesollte nicht mit Lakritze kombiniert werden, weil der Blutdruckstärken kann und Tomatensaft steigert die Blut verdünnendeWirkung von Aspirin. Vorsicht auch bei Antibiotika mit Gyrasehemmern- zusammen mit koffeinhaltigen Getränken kann Herzklopfenund Schlaflosigkeit auftreten.
Donnerstag, 24. Juni 2021
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