An 150 Freiwilligen

Russen testen Lightversion von „Sputnik V“-Vakzin

Wissenschaft
11.01.2021 18:40

Russland hat mit Tests einer Lightversion seines Coronavirus-Impfstoffs „Sputnik V“ begonnen, nachdem das Gesundheitsministerium in Moskau am Montag eine entsprechende Erlaubnis dafür erteilt hatte. Mit den klinischen Studien solle nun in den kommenden Monaten herausgefunden werden, wie sicher das Mittel ist und wie gut es wirkt. 150 Freiwillige beteiligen sich an den Tests.

Nach früheren Angaben soll „Sputnik V Light“ zwar weniger lange Schutz vor Covid-19 bieten, dafür aber schneller wirksam sein. Normalerweise sind bei einer Impfung mit „Sputnik V“ (Gam-COVID-Vac) zwei Injektionen nötig und die Immunität soll sich erst innerhalb von 42 Tagen bilden. In Russland laufen die Impfungen gegen das Coronavirus mittlerweile seit einem Monat. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind demnach schon geimpft worden.

Ein Freiwilliger, der „Sputnik V“ in den Oberarm verpasst bekommt (Bild: APA/AFP/Natalia Kolesnikova)
Ein Freiwilliger, der „Sputnik V“ in den Oberarm verpasst bekommt

Der Light-Impfstoff sei weltweit für viele Länder interessant, die sich im Kampf gegen das Virus darum bemühten, „so viele Leben wie möglich zu retten“, sagte der Chef des staatlichen Direktinvestmentfonds, Kirill Dmitrijew, der staatlichen Nachrichtenagentur TASS zufolge. Der Fonds finanziert das Vakzin mit und vermarktet es im Ausland.

Der russische Impfstoff „Sputnik V“ ist ein Vektorimpfstoff und basiert auf Viren als Träger. (Bild: AP)
Der russische Impfstoff „Sputnik V“ ist ein Vektorimpfstoff und basiert auf Viren als Träger.

Bislang 3,4 Millionen Infizierte in Russland
In Russland haben sich seit dem Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 laut offizieller Statistik mehr als 3,4 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert. Am Montag meldeten die Behörden des Landes 23.300 neue Fälle innerhalb eines Tages, deutlich weniger als zuletzt.

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