05.01.2021 05:43 |

Lockdown-Verlängerung

Kein Wunder! Jetzt wird Kitz zur „Geister-Stadt“

Das Träumen von Rennen in Kitzbühel und Schladming mit zumindest kleinen Fan-Mengen ist seit gestern endgültig vorbei. Jetzt wurde auch allen Plänen der Riegel vorgeschoben, als Zaungast anzureisen, in der Innenstadt zumindest ein wenig Kitz-Luft zu schnuppern - was Tourismus und Lokal-Szene massiv trifft. Dieser Umstand war auch Thema bei „Krone oder Kasperl“ - zu sehen oben im Video!

„Das wird diesmal eine familiäre Angelegenheit“, sagt Michael Huber, der Chef der Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Der eigentlich bis gestern - „zumindest ein bisschen“ - ans Wunder geglaubt hatte. An das Wunder, dass zumindest 750 oder vielleicht sogar etwas mehr Zuschauer bei den Rennen (22.-24. Jänner) dabei sein dürfen. „Du glaubst gar nicht, wie viele Nachrichten ich erhalten habe. Von Menschen, die zumindest unter diesen 750 Fans hätten sein wollen“, erzählt Huber. Durch die Lockdown-Verlängerung wurden nun aber auch all jene „schachmatt“ gesetzt, die als Zaungäste zumindest in der Innenstadt von Kitz ein wenig Weltcup-Luft schnuppern wollten. Für den Tourismus und die Lokal-Szene ein schwerer Schlag.

„Bilder für die Ewigkeit“
Kitz-Boss Huber verliert aber nie seinen Optimismus, seinen Blick nach vorne. Auch in Corona-Zeiten nicht. „Die Bilder, die diesmal in Kitzbühel eingefangen werden, sind wahrscheinlich für die Ewigkeit. Denn so leer wird man Kitzbühel in der Rennwoche hoffentlich nie wieder erleben.“ Auch der Zustrom der Medienvertreter wird 2021 stark beschränkt. Normalerweise platzt das Medienzentrum mit 650 Journalisten aus allen Nähten, diesmal sind dort nur 110 erlaubt. Aber zumindest aufs Offenhalten der Skigebiete in der Region hofft Huber: „Denn im Gegensatz zu den ein, zwei Skigebieten, aus denen es diese absurden Bilder gibt, geht es bei uns richtig diszipliniert und gemütlich über die Bühne.“

In Schladming sind übrigens alle Hoffnungen auf einen Nacht-Slalom (26. Jänner) mit Fans ebenfalls dahin. Präsident Hans Grogl: „Da müssen wir heuer durch. Nächstes Jahr, wenn wir 25 Jahre Nightrace feiern, wird es aber dafür hoffentlich umso schöner.“

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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