Statt zwischen den Packerln saß er diesmal auf gepackten Koffern, Matthias Walkner bricht am Stefanitag nach Saudi-Arabien auf, wo der Salzburger am 3. Jänner in seine siebente Rallye Dakar startet. Corona hat auch da vieles verändert, sogar den Heiligen Abend.
„Weihnachten bedeutet für mich, mit der Oma, Mama und Papa beim Baum zu sitzen“, verrät der Ex-Motocross-Weltmeister und Dakar-Sieger, „aber das müssen wir diesmal nachholen.“ Nicht nur den Älteren zuliebe. Auch der KTM-Profi darf sich keinesfalls infizieren: Nur mit negativem Test darf er in Saudi-Arabien einreisen, dort muss er 48 Stunden in Quarantäne, die erst mit einem zweiten negativen Bescheid zu verlassen ist. „Ich will kein Risiko eingehen. Das letzte halbe Jahr hab ich nur auf diese Rallye hintrainiert.“
Einzig seine Petra durfte mit ihm das Fest verbringen. „Weihnachten mit meiner Freundin ist auch etwas Schönes.“ Vor allem weil es erst Mitte Jänner ein Wiedersehen gibt - am 15. Jänner ist die Siegerehrung. Hoffentlich mit Walkner …
Stefan Burgstaller, Kronen Zeitung
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