Zweierbob-Rekordweltmeister Francesco Friedrich jagt weiter alle Rekorde. Erst verbesserte er seinen Bahnrekord in Innsbruck/Igls auf 51,04 Sekunden, 24 Stunden später siegte er mit Startrekord. Zusammen mit Anschieber Alexander Schüller egalisierte er am Sonntag die neun Jahre alte Bestmarke des Letten Oskars Melbardis von 4,96 Sekunden und siegte nach starken Fahrten erneut souverän vor dem Letten Oskars Kibermanis. Nun peilt er den Weltcuprekord an.
Dritte wurden zeitgleich die weiteren deutschen Schlitten Johannes Lochner/Christian Rasp und Hans-Peter Hannighofer/Marcel Kornhardt.
Für Friedrich steht schon der nächste Rekord auf dem Plan. Nach den Weltcupsiegen Nummer 43 und 44 fehlt Friedrich nur noch ein Sieg, um den zehn Jahre alten Rekord von Andre Lange zu egalisieren. Diesen könnte er beim Heim-Weltcup am 9. Jänner in Winterberg einfahren.
Österreicher im Pech
Für die österreichischen Bobs lief es auf ihrer Heimbahn am Sonntag nicht nach Wunsch, allen voran für Benjamin Maier, der mit Kristian Huber hätte starten sollen. Der Tiroler hatte allerdings in der Früh wegen einer Erkrankung (Übelkeit) seine Teilnahme abgesagt. Für den zweiten Österreich-Schlitten Markus Treichl/Gregor Glaboniat blieb mit 2,53 Sekunden Rückstand auf die Sieger nur Platz 17.
„Wir haben noch einmal die Kufen an seinem Bob gewechselt. Aber sie verlieren einfach am Start zu viel, was sich in Innsbruck ganz besonders negativ auswirkt“, erklärte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer das Ergebnis.
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