Die Klubs wollen in Zukunft Spieler ohne deren Zustimmung transferieren können, sofern den Profis dabei kein finanzieller Verlust oder sportlicher Abstieg droht. Dies lehnen die Fußballer kategorisch ab. Ein Vermittlungsversuch des italienischen Verbandes (FIGC) war in dieser Woche gescheitert. FIGC-Präsident Giancarlo Abete kündigte daraufhin die Einsetzung eines Kommissars an. Dessen Kompetenzen werde der FIGC mit dem obersten Gericht des Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) abstimmen.
Vereine nicht kompromissbereit
Die Profis hatten bereits im Sommer für Ende September einen Spielerstreik angekündigt. Kurz vor dem Streiktermin einigten sich beide Parteien auf eine Aussetzung der Protestaktion bis 30. November. In den bisherigen Verhandlungsrunden zeigten sich die Vereine jedoch nicht kompromissbereit.
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