"Öl ins Feuer"

Pehlivan hält von Kritik des türkischen Botschafters nichts

Fußball
10.11.2010 16:20
Der türkischstämmige Nationalteamspieler Yasin Pehlivan hat die Österreich-Kritik des türkischen Botschafters Kadri Ecvet Tezcan als kontraproduktiv gewertet. "In der jetzigen Zeit, nach dem gehässigen Wiener Wahlkampf, ist das, wie Öl ins Feuer zu gießen, und nicht förderlich für das Zusammenleben, das ansonsten gut funktioniert", sagte der Rapidler. "Ich war sehr verwundert, als ich von diesen Aussagen gehört habe", so Pehlivan.

Im österreichischen Nationalteam gibt es mehrere türkischstämmige Spieler. Der Rapidler Pehlivan absolvierte im Vorjahr sein Länderspiel-Debüt und steht auch im Testspiel gegen Griechenland kommende Woche im Kader.

Zweiter türkischstämmiger Teamspieler ist Veli Kavlak, der in der Meisterschaft ebenfalls für Rapid antritt. Bei der Europameisterschaft 2008 sorgte schließlich der türkischstämmige "Käfig-Kicker" Ümit Korkmaz für Furore, dessen Nationalteamkarriere aber nach Verletzungspech einen Dämpfer bekommen hat. Korkmaz spielt für Eintracht Frankurt in der deutschen Bundesliga.

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