Kärntner überraschte

Christian Walder mit Wut im Bauch zu erstem Podest

Wintersport
12.12.2020 12:07
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Christian Walder wollte nicht so recht an seinen Erfolg glauben. „Erst, wenn alle unten sind“, meinte er vor dem Mikrofon des „ORF“. Der 29-Jährige fuhr zum ersten Mal in seiner Karriere aufs Podest. Und das mit Wut im Bauch.

Der Villacher sagte, er sei mit viel Wut im Bauch gefahren, weil er am Vortag die Qualifikation für die morgige Abfahrt nicht schaffte. So etwas ärgert einen Speed-Fahrer gewaltig. 

Der Fresacher stand mit zwei Jahren zum ersten Mal auf Skiern. Sein erstes Weltcup-Rennen bestritt er am 18. Dezember 2015. Viermal stand er schon in der Top 10. Zuvor gewann er fünf Europacup und sechs FIS-Rennen. In Val d‘Isere holte er auf der gleichen Piste 2014 seinen ersten Europacup-Sieg. 

Bester Österreicher im Super-G
Er wechselte heuer zu Salomon und ist bekannt als der Freund von ÖSV-Dame Conny Hütter. Als bester Österreicher wies er in Frankreich beim Super-G die Favoriten Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer hinter sich.

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