10.12.2020 11:13 |

Tanner lobt Heer

5500 Soldaten bei zweiter Massentestwelle dabei

5500 Soldaten unterstützen die zweite Corona-Massentestwelle, die in allen Bundesländern außer Tirol und Vorarlberg durchgeführt wird. In Wien läuft der Einsatz unverändert an den drei Standorten bis 13. Dezember weiter. In Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und der Steiermark starten am Wochenende die Massentests für die Bevölkerung, im Burgenland war das bereits am Donnerstag der Fall. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) besucht am Nachmittag nach überstandener Corona-Infektion die Teststraße in der Wiener Stadthalle, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Es ist der erste öffentliche Auftritt Tanners, nachdem sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Im Vorfeld zeigte sie sich voll des Lobes für die Soldaten. „Das Bundesheer hat bei den bisherigen Tests seinen Ruf als strategische Reserve der Republik Österreich eindrucksvoll bestätigt. Die Rückmeldung der getesteten Personen war sehr beeindruckend. Das macht mich stolz und sicher, dass unsere Soldatinnen und Soldaten auch bei den nun bevorstehenden Massentests ihr Bestes geben werden“, so die Ministerin.

260 Soldaten in Niederösterreich im Einsatz
In Niederösterreich unterstützt das Bundesheer die Behörden und Gemeinden am 12. und 13. Dezember bei den Probeentnahmen und der Administration mit 60 Personen vom Sanitätspersonal und 200 weiteren Soldaten. Im Burgenland unterstützt man ab sofort beim Transport von Testkits, Drucksorten und Infomaterial sowie mit 19 Personen vom Sanitätspersonal und 25 militärischen Beratern.

667 Teststraßen in Oberösterreich
In Oberösterreich übernimmt das Bundesheer die Verteilung der Testkits über das Heereslogistikzentrum Wels an Bezirksumschlagplätze, von dort werden sie durch die Feuerwehren abgeholt und zu den Teststationen gebracht. Vom 11. bis 14. Dezember betreibt das Bundesheer 15 Teststationen mit 47 Teststraßen (von gesamt 152 Teststationen mit 667 Teststraßen in Oberösterreich) und setzt dafür 95 Unterstützungsteams (mit fünf bis sechs Personen) ein. Für die Massentestung werden somit rund 500 Personen im Dienst sein.

Bundesheer verteilt 400.000 Testkits in Salzburg
In Salzburg hilft das Bundesheer bei den Tests am 11. und 12. Dezember in der Landeshauptstadt an drei Standorten mit bis zu 300 Soldaten und stellt mehr als 400.000 Testkits durch das Heereslogistikzentrum Salzburg an die Gemeinden im gesamten Bundesland zu.

Schnee verhindert Tests in einigen Kärntner Gemeinden
In Kärnten hilft das Bundesheer bei der Massentestung am 11. und 12. Dezember mit bis zu 600 Soldaten in allen Gemeinden, in denen eine Testung erfolgt. In manchen Gemeinden erfolgt aufgrund der Schneesituation keine Testung. Die Testkits und Schutzausrüstung wurden in Kärnten beim Bundesheer zwischengelagert und gemeinsam mit der Feuerwehr ausgeliefert.

Verstärktes Contact Tracing in der Steiermark
In der Steiermark ist das Bundesheer am 12. und 13. Dezember mit rund 1000 Personen tätig. Die Aufgaben liegen im organisatorischen und logistischen Bereich gemeinsam mit Gemeinden, dem Roten Kreuz und den Feuerwehren. In den darauffolgenden Tagen wird das Bundesheer in der Steiermark den Personalanteil im Contact Tracing zeitlich begrenzt verdoppeln, um die Administration der zu erwartenden positiv Getesteten zu bewältigen.

In Tirol und Vorarlberg werden bis Jahresende keine weiteren Massentestungen durchgeführt.

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