Abruptes Ende einer nicht angemeldeten Hausparty am Freitagabend: Nachdem etliche Beschwerden wegen des Lärms bei der Polizei eingelangt waren, schickten die Beamten die Feiernden nach Hause. Einige Unbelehrbare wollten das aber nicht akzeptieren.
Am Freitag gegen 22 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einer angezeigten Lärmbelästigung im Gemeindegebiet von Sierning in Oberösterreich gerufen. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, staunten sie nicht schlecht: Rund 250 bis 300 überwiegend Jugendliche feierten in einem Privathaus eine nicht angemeldete Party.
Straßen blockiert
Die Feiernden waren nicht nur aus Oberösterreich angereist, sondern kamen auch aus anderen Bundesländern. Das führte dazu, dass die Zufahrtsstraßen zum Gebäude durch abgestellte Fahrzeuge und feiernde Personen massiv blockiert waren.
Nachdem die Polizisten die Party für beendet erklärt hatten, verließ ein Großteil der Anwesenden das Gelände. Ein harter Kern von 20 bis 30 Personen wollte der Aufforderung der Polizei aber nicht nachkommen und verhielt sich aggressiv. Die Personen skandierten polizeifeindliche Parolen, warfen Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte.
Mit weiteren Streifen unter Kontrolle gebracht
Sogar Pyrotechnik wurde gezündet und geworfen, bei einem Einsatzfahrzeug. wurden die Kennzeichen entwendet. Mit Unterstützung weiterer Streifen konnte die Situation schließlich unter Kontrolle gebracht werden und nach etwa 1,5 Stunden hatte sich die Situation vor Ort vollständig beruhigt. Es hagelte mehrere Anzeigen wegen Ordnungsstörung.
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