08.12.2020 14:15 |

Ski Alpin

Ein Ländle-Girl ließ mit Bestzeit aufhorchen

Während der Damen-Weltcup am vergangenen Wochenende aufgrund der Schneemassen in St. Moritz zwangsweise pausieren musste, wird auf FIS-Ebene fleißig gefahren. Am Pass Thurn fanden am Dienstag gleich zwei Slaloms statt - bei denen die Vorarlbergerinnen zumindest teilweise vorne mitmischen konnten.

Die wohl prominenteste Ländle-Starterin auf der Resterhöhe war Magdalena „Mäggy“ Egger. Die 19-Jährige, die zuletzt in Levi ihre erste Weltcup-Punkte holen konnte, fuhr im ersten der beiden Slaloms auf Rang vier. Im zweiten Rennen lag die Lecherin nach dem ersten Durchgang auf Rang sechs, im Finale kam für Egger dann allerdings das vorzeitig aus.

Stark präsentierte sich Pia Lingg: Der 20-jährige Schoppernauerin, die in keinem ÖSV-Kader aufscheint, konnte sich im ersten Slalom als zweitbeste Vorarlbergerin auf Rang sechs klassieren. Auf Egger fehlten der Head-Pilotin gerade einmal 0,09 Sekunden. Im zweiten Rennen scheiterte die Bregenzerwälderin dann allerdings bereits in Lauf eins.

Ein Schicksal, das auch die SC Arlberg-Läuferin Sonja Gigler ereilte. Dabei hatte die Harderin, die vor vier Tagen ihren 19. Geburtstag feierte und seit dieser Saison auf Kästle-Skiern unterwegs ist, im ersten Rennen für eine kleine Sensation gesorgt: Mit der schnellsten Zeit des zweiten Durchgangs konnte sich Gigler noch von Rang 18 auf Position zehn verbessern.

Eine erneute Talentprobe lieferte die erst 16-jährige Victoria Olivier, die am 16. und 17. Dezember bei den Riesentorläufen in Hippach ihre Europacup-Premiere geben soll. Nach Rang 19 im ersten der beiden Torläufe, klassierte sich die junge Bregenzerwälderin im zweiten Rennen auf Platz 14 und war damit beide Male die beste Racerin des Jahrgans 2004. 

Mit der 18-jährigen Langeneggerin Elena Steurer (25.), der 17-jährigen Schoppernauerin Lea Lipburger (28.) und der 16-jährigen Lecherin (34.) schafften es drei weitere VSV-Girls im ersten Rennen in die Wertung. Während Zegg im zweiten Slalom auf Rang 39 carvte, schieden Steurer und Lipburger dagegen bereits im ersten Durchgang aus. Zwei DNFs gab es für Linda Hiller und Filippa Acker.

Peter Weihs
Peter Weihs
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