15.10.2020 19:22 |

Stephanie Brunner

Lässt ÖSV-„Pechmarie“ endlich Unglück hinter sich?

Stephanie Brunner fühlt sich für ihr Comeback im Ski-Weltcup bereit und ist guter Dinge. „Die Verletzung ist jetzt schon über ein Jahr her. Darüber braucht man, glaube ich, nicht mehr reden“, so die Tirolerin am Donnerstag bei einem ÖSV-Medientermin in Sölden. Österreichs zuletzt beste Riesentorläuferin, wenn sie fit war, hatte sich im August 2019 das dritte Mal das Kreuzband im linken Knie gerissen und seitdem kein Rennen mehr bestritten ...

Das Skifahren bereite ihr keine Probleme, bekräftigt Brunner bei dem ungewöhnlichen Plausch mit Pressevertretern in der Tiefgarage eines Hotels. „Wenn es reißt, dann reißt es“, meint die 26-Jährige hinsichtlich ihres Kreuzbandes. "Es kann mir keiner die Sicherheit geben. Ich probiere es halt einfach noch einmal und schaue, was dann herauskommt. Ich glaube, ich habe das Bestmögliche gemacht - sehr viele Untersuchungen, sehr viele Tests. Die Trainer stehen auch hinter mir, sonst würde ich nicht da stehen.“

Ergebnistechnisch will sich die Zillertalerin nicht auf ein Ziel festlegen. „Ich bin 21 Monate kein Rennen mehr gefahren. Ich muss erst mal wieder in den Rhythmus reinkommen. Zu viel erwarten kann man nicht“, so Brunner, die im Frühjahr einen Ski-Wechsel zu Atomic vollzog. Sie wolle „gutes Skifahren zeigen, einfach wieder einmal das Renngefühl spüren und das Rennen auch genießen“. Der Auftakt-Riesentorlauf der Damen findet am Samstag (10/13 Uhr - LIVE im krone.at-TICKER) auf der Piste am Rettenbachferner statt.

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