Bei einem Besuch am Dienstag in Nserekos Haus in München hatten die Beamten den Stürmer nicht angetroffen, ließen aber danach verlauten, dass es Nsereko gut gehe. Dies basierte jedoch lediglich auf den Aussagen seiner Familie. "Wir haben noch keine Anzeige von der Vermisstenstelle bekommen", erläuterte Polizeisprecher Peter Reichl in der "tz". Am Mittwochnachmittag sollten Familienangehörige befragt werden.
Bruder in Uganda ermordet
Der vom AC Fiorentina ausgeliehene Nsereko war am Donnerstag das erste Mal nicht zum Training erschienen und ist seitdem spurlos verschwunden. Kurz zuvor hatte der Spieler seinem Klub noch mitgeteilt, sein Bruder sei in Uganda ermordet worden. Zunächst gab es keine Bestätigung für diese Aussage. Später stellte sich aber heraus, dass der Bruder Savios tatsächlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist. Das bestätigte die Mutter der beiden.
Weil Nsereko weiterhin kein Lebenszeichen von sich gab, wandte sich 1860 am Dienstag an die Öffentlichkeit und die Medien, den Klub bei der Suche nach seinem Angestellten zu unterstützen. Auch am Mittwoch fehlte Nsereko beim Training der "Löwen".








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.