Unendliche Geschichte:

Separater Brückenanbau für Radfahrer

Findet die unendliche Geschichte um den Radweg auf der Nibelungenbrücke vielleicht doch noch ein Ende? FP-Stadtvize Markus Hein will jedenfalls einen neuen Anlauf starten und dem Land als Eigentümer das Projekt schmackhaft machen.

„Der Umbau wird 2013 beginnen können“, berichtete die „Krone“ am 30. November 2011 über die geplante Verbreiterung der Nibelungenbrücke – aber auch fast neun Jahre später ist keine Rede davon, dass hier endlich etwas weitergeht, obwohl allen Fraktionen im Gemeinderat bewusst ist, dass im Sinne der Radfahrer etwas getan werden muss.

Bereits 2008 Thema
FP-Stadtvize Markus Hein will deshalb nun einen neuen Anlauf starten. Er hat eine vom Land Oberösterreich in Auftrag gegebene Radwegstudie aus dem Jahr 2014 „ausgegraben“ und darin eine Variante entdeckt, die bereits schon 2008 (!) Thema war und damals auch bereits vom Denkmalschutz abgesegnet wurde. Eine Deckerweiterung stromaufwärts. Heißt: Man könnte auf dem historischen Übergang auf der Seite des Neuen Rathauses quasi eine Brückenerweiterung anhängen. Um diese zu erreichen, bräuchte es zudem spiralförmige Auffahrten auf Linzer- und Urfahraner-Seite. Laut ihm würden die Kosten rund fünf Millionen Euro betragen

Brücke gehört dem Land
„Nachdem die Brücke dem Land gehört, müssten wir die noch von der Dringlichkeit überzeugen“, so Hein, der betont: „Mit dem Bau könnten wir frühestens nach Fertigstellung der Neuen Donaubrücke beginnen. Denn die für die Baustelle nötige Fahrspursperre wäre vorher nicht vernünftig umsetzbar.“

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

 OÖ-Krone
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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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