Amtsmissbrauch

Mühlviertlerin griff in die Freistädter Stadtkasse

Ihren Job als Vertragsbedienstete in Freistadt setzte eine 53-Jährige mit dem Griff in die Stadtkasse aufs Spiel: Amtsmissbrauch, zehn Monaten bedingt und 1300 Euro Geldstrafe.

Um eine Pfändung für ihre Tochter abzuwenden, „borgte“ sich die Mühlviertlerin 450 Euro aus der Stadtkasse, wollte das Geld aber, wie sie betonte, nach der Mittagspause zurücklegen. Doch da war ihr die Kassenprüfung bereits auf die Schliche gekommen.

Weitere Fehlbeträge angeklagt
Nun stand sie wegen Amtsmissbrauchs in Linz vor Gericht. In der Anklage von Staatsanwältin Gudrun Dückelmann fanden sich weitere Vergehen: Beim Verkauf von Citytaxi-Gutscheinen fehlten 1703 Euro, bei den Gebühren für Strafregisterbescheinigungen 930 Euro und auch am Fundamt 452 Euro. „Ich habe nach besten Gewissen gearbeitet, es haben sich Fehler eingeschlichen“, rechtfertigte sich die Angeklagte.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 28. Oktober 2020
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