Streit um „Taxi“

18-Jähriger setzte Opfer (22) Messer am Hals an

Weil sich ein 22-Jähriger in Eberschwang weigerte, einen 18-Jährigen und dessen Freund (20) um 3.45 Uhr früh nachhause zu kutschieren, setzte der Jünegre dem Opfer ein Messer am Hals an.

Am 4. Oktober 2020 kam es gegen 3.45 Uhr im Gemeindegebiet von Eberschwang zu einem zufälligen Aufeinandertreffen eines 22-Jährigen und den beiden Beschuldigten einem 18- und 20-Jährigen aus Ried im Innkreis. Die beiden Freunde waren auf der Suche nach einer Heimfahrgelegenheit und fragten den zufällig entgegenkommenden 22-Jährigen vorerst noch höflich, ob er sie nach Hause fahren kann. Dies verneinte er aufgrund seiner Alkoholisierung.

Vier Ohrfeigen
Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, versetzte der 18-Jährige dem 22-Jährigen zunächst vier kräftige Ohrfeigen. Als sich dieser nach wie vor weigerte, zog der 18-Jährige ein Messer aus der Hosentasche. Vorerst fuchtelte er mit dem Messer vor dem Bauch des Opfers herum.

Messer am Hals angesetzt
Da der 22-Jährige standhaft blieb, setzte ihm der 18-Jährige das Messer an den Hals an und wiederholte seine Forderung. Der 22-Jährige konnte trotz der akuten Bedrohungslage den 18-Jährigen durch gutes Zureden dazu bewegen, das Messer vom Hals zu nehmen. Der Freund des 18-Jährigen stand untätig daneben. Der Bedrohte konnte danach die Flucht ergreifen und die Polizei verständigen.

Beide verweigerten Aussage
Durch umfangreiche Ermittlungen der Polizei Waldzell und Eberschwang konnten die Unbekannten ausgeforscht und noch am selben Abend zum Sachverhalt einvernommen werden. Beide verweigerten ihre Aussage. Die zwei Beschuldigten werden bei der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt. Ein vorläufiges Waffenverbot gegen den 18-Jährigen wurde ausgesprochen.

 OÖ-Krone
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Donnerstag, 29. Oktober 2020
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