Coronavirus-Hochburg

Italien: In Hotspot-Region steckten sich 42% an!

Wissenschaft
02.10.2020 19:11

In einer Region der italienischen Provinz Bergamo, die im Frühjahr von der Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffen wurde, haben sich mehr als 42 Prozent der Bevölkerung mit dem Erreger SARS-CoV-2 angesteckt. Das hat eine Studie mit fast 21.500 Menschen aus dem Hotspot, der Region Val Seriana, ergeben.

Wie die örtlichen Gesundheitsbehörden mitteilten haben sich in dieser Region mehr als ein Viertel der dortigen erwachsenen Bevölkerung infiziert. Bei etwa 9000 Menschen ließ sich die Infektion demnach im Blut nachweisen.

Bei den allermeisten davon war sie zum Untersuchungszeitpunkt im Juli bereits abgeklungen, bei 154 Personen ließ sich das Virus noch im Nasen-Rachen-Abstrich nachweisen.

(Bild: LaPresse via AP)

In Bergamo wurden sogar die Särge knapp
In der Stadt Bergamo waren im März angesichts der hohen Zahl der an der Lungenkrankheit Covid-19 Verstorbenen sogar die Särge knapp geworden. In der 120.000-Einwohner-Stadt sind pausenlos Transporter der Armee (Bild oben) auf den Straßen unterwegs, um die Särge der Verstorbenen zu Friedhöfen oder zu den Krematorien anderer Regionen zu bringen.

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