Sinkende Einnahmen:

Corona-Krise setzt den Gemeinden zu

Burgenland
28.09.2020 13:50
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Weniger Ertragsanteile, weniger Kommunalsteuer – die Folgen der Corona-Krise bekommen die Gemeinden weiter zu spüren. Viele Kommunen haben mit einem satten Minus zu kämpfen. „Die Finanzierung der Fixkosten ist fast unmöglich“, ist aus den Amtsstuben zu hören.

Nicht nur die Bundeseinnahmen, die als Ertragsanteile über die Länder an die Gemeinden bezahlt werden, sinken. Bei den Ertragsanteilen fallen jetzt auch höhere Abzüge durch das Land an. Noch dazu schrumpft wegen der Kurzarbeit in Firmen das Kommunalsteueraufkommen.

„Statt der veranschlagten 120.000 € im Monat erhält unsere Gemeinde nur mehr 15.000 €“, heißt es aus Hornstein. Auf den Nachtragsvoranschlag, der heute dem Gemeinderat vorliegen wird, wirkt sich die Corona-Krise laut ÖVP-Bürgermeister Christoph Wolf mit 620.000 € negativ aus – trotz Geld aus der Bundesmilliarde. „Solide Planung undenkbar!“

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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