30.08.2020 20:57 |

Schreckmoment in Spa

Giovinazzi zerlegt seinen F1-Alfa bei wildem Crash

Es war wohl der einzige Aufreger beim Formel-1-GP von Belgien, abseits der erschreckenden Überlegenheit von Weltmeister Lewis Hamilton und der mitleiderregenden Langsamkeit der Ferrari - der Hochgeschwindigkeits-Crash von Alfa-Romeo-Pilot Antonio Giovinazzi in der 11. Runde! Aber auch wenn der Bolide des Nachzügler-Teams dabei mehr oder weniger zerstört wurde, Verletzungen trugen weder Giovinazzi noch der ebenfalls involvierte Williams-Mann George Russell davon …

Kleine Ursache, große Wirkung: Im Ausgang einer Kurve verlor der Italiener die Herrschaft über seinen Alfa-Romeo, er konnte das Übersteuern nicht mehr abfangen. Logisches Resultat: Der Bolide krachte mit voller Wucht in die Streckenbegrenzung und schlitterte anschließend unkontrolliert über die Piste.

Der nachfolgende Russell sah das Unheil vor sich zwar und wäre auch beinahe mit dem Schrecken davongekommen, doch ein von Giovinazzis Wagen losgerissenes Hinterrad traf das rechte Vorderrad seines Williams und zerstörte dabei sowohl die Rad-Aufhängung als auch das Rennen des jungen Briten.

Giovinazzi gab sich nach dem Rennen zerknirscht: „Ich habe zu viel gepusht! Ich bin über das Limit gegangen und dann ist es passiert.“ Vor allem vor dem Hintergrund des starken Auftritts seines Teamkollegen Kimi Räikkönen, der als 12. beide Ferrari hinter sich halten konnte, ärgerte sich der Italiener. „Andererseits bin ich wirklich froh, dass unsere Autos über Halo verfügen. Sonst hätte es viel schlimmer ausgehen können!“

krone Sport
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