Auch Salzburg gemeint

RB-Nagelsmann froh über Transfers aus Partnerklubs

Trainer Julian Nagelsmann sieht die Kooperation und Vernetzung mit den anderen von Red Bull gegründeten und gesponserten Klubs als Grundstein für den wachsenden Erfolg von RB Leipzig. Auch mit Österreichs Meister Red Bull Salzburg gibt es zumindest enge Verbindungen.

„Das ist sehr wichtig. Wir schauen immer nach talentierten Jungs, wir haben Klubs, die ihre Talente in der ähnlichen Weise entwickeln, wie wir es tun. Es ist leichter für die Spieler, in den Kader zu kommen und gut zu spielen“, sagte der 33-Jährige vor der erstmaligen Teilnahme des Fußball-Bundesligisten am Champions-League-Halbfinale am Dienstag in Lissabon gegen Paris Saint-Germain.

Als Beispiel nannte Nagelsmann den Torschützen zum 2:1-Siegtreffer im Viertelfinale gegen Atletico Madrid, Tyler Adams. „Ich würde mich freuen, wenn es mehr von seiner Art gäbe“, sagte Nagelsmann. Der 21-jährige US-Amerikaner wurde bei New York Red Bulls ausgebildet, bevor er 2019 nach Leipzig kam. Neben dem amerikanischen Projekt gehört auch CA Bragantino aus Brasilien zum Netzwerk, das bis vor kurzem von Ralf Rangnick koordiniert wurde.

Red Bull Salzburg agiert seit einiger Zeit formal getrennt, bisher sind insgesamt 19 Spieler aus der Mozartstadt nach Leipzig gewechselt, jünger Transfer war Hwang Hee-chan. Die UEFA erlaubt die Teilnahme von zwei vom gleichen Geldgeber gesteuerten Vereinen am gleichen Europacup-Wettbewerb nicht. 2018 trafen Red Bull und RB in der Gruppenphase der Europa League aufeinander. Dennoch sind die Verbindungen eng. In der Startelf gegen Atletico standen am Donnerstag fünf Profis, die zuvor auch schon bei Red Bull Salzburg gespielt hatten.

Kontroverse Reaktionen
Durch den Halbfinal-Einzug in der Königsklasse hatte das RB-Projekt mit dem Aufstieg von der fünften Liga bis unter die Top vier des Kontinents nun auch international kontroverse Reaktionen hervorgerufen. Für Nagelsmann ist ein Ende der Entwicklung nicht in Sicht. „Es ist eine großartige Reise für RB Leipzig“, sagte er. "Es ist ein großes Ziel für die Zukunft, das weiter so zu machen, dass wir uns entwickeln können in der gleichen Geschwindigkeit wie in den letzten sieben Jahren, das wäre großartig für die Zukunft.

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