08.08.2020 17:54 |

Verschiedene Regeln

Sommer, Strand und das Wirrwarr um die Masken

Andere Länder, andere Regeln beim Mund-Nasen-Schutz. Wo er Pflicht ist, variiert oft sogar von Stadt zu Stadt, Strafen können teilweise empfindlich teuer sein. Und das Reisen in Zeiten von Corona bringt noch andere Risiken, denn zuletzt entstanden immer wieder neue Sommer-Cluster durch heimkommende Urlauber, die das Virus im Gepäck nach Österreich mitbringen.

Wie unterschiedlich das Masken-Tragen geregelt wird, zeigt sich auch hierzulande: Nach einer Corona-Gartenparty führte Villach nun die Maskenpflicht zwischen 21 und 2 Uhr in der Innenstadt ein, in Klagenfurt gilt diese bereits bei Wochenmärkten und rund um die Tourismusorte an den Seen.

Oberösterreich bleibt gegenüber den Bundesvorgaben bei einer eigenen, strengeren Maskenpflicht. Davon betroffen sind unter anderem die Gastronomie inklusive der Gastgärten, Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken, Kinos, Sportstudios, Hallenbäder, Fahrgastbereiche der Bahnhöfe sowie Räume von Einrichtungen zur Religionsausübung.

Unterschiedliche Regeln von Stadt zu Stadt
Auch im Ausland gibt es keine einheitliche Regelung, was Mund-Nasen-Schutz betrifft. Italien hat gerade die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bis zum 7. September verlängert. In Frankreich können die Städte das Tragen von Masken auch im Freien vorschreiben, 250 von ihnen haben das bereits getan. Dazu gehören etwa Lille, Montpellier und Nizza.

Maskenpflicht teils auch im Freien
In Spanien herrscht nationale Maskenpflicht - auch im Freien. In den Niederlanden müssen die Menschen in Amsterdam und Rotterdam nicht nur drinnen, sondern auch an belebten Straßen, auf Plätzen und Märkten Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt auch für ganz Belgien.

In Deutschland müssen Passagiere im öffentlichen Verkehr Maske tragen, sonst unterscheiden sich die Regelungen in den Bundesländern. Das gilt auch für das Maskentragen in Schulen. In der Schweiz gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht, in Supermärkten besteht diese nur in zwei Kantonen.

In Großbritannien sind Gesichtsbedeckungen in Innenräumen obligatorisch. In den USA verlangen nur 34 Bundesstaaten einen Mund-Nasen-Schutz.

Neue Sommer-Cluster durch Urlaubsrückkehrer
Indes entstehen immer wieder neue Sommer-Cluster durch heimkommende Urlauber, die das Virus im Gepäck nach Österreich mitbringen. Neben den bekannten Ländern des Westbalkans gerät dabei vermehrt Kroatien in den Fokus der Gesundheitsbehörden. Ein weiteres Problemfeld sind neuerdings aber auch Rückkehrer von Sprachreisen in Malta.

In Österreich ist die Zahl der Infektionen erstmals seit drei Tagen (Stichwort Ziehharmonika-Effekt) mit insgesamt 82 Fällen zweistellig gewesen bzw. unter die alarmierende 100er-Marke gesunken. Jeder dritte positive Test entfiel binnen 24 Stunden erneut auf Wien, nur knapp dahinter folgte dann Oberösterreich und mit etwas Abstand Niederösterreich.

Kronen Zeitung/krone.at

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