05.08.2020 13:42 |

Mehr als eine Tonne

Hochexplosive Stoffe in Lkw auf A23 entdeckt

Mit einer unsachgemäß gesicherten und hochexplosiven Fracht ist ein Lkw-Lenker am Montagvormittag auf der Wiener A23 gestoppt worden. Der 54-Jährige hatte mehr als eine Tonne an selbstentzündlichen Stoffen in mehreren Fässern geladen. Diese waren vermutlich für die Feuerwerkherstellung bestimmt.

Beamte der Landesverkehrsabteilung stoppten den Lkw des polnischen Staatsbürgers bei einer Routinekontrolle in der Leopoldstadt in Fahrtrichtung Norden. Im Schwerfahrzeug entdeckten sie mehrere Fässer Chemikalien.

„Im wahren Sinn des Wortes ein hochexplosives Gemisch“
Laut Polizeisprecher Markus Dittrich handelt es sich in Summe um 1040 Kilo Stoffe, die „im wahren Sinn des Wortes ein hochexplosives Gemisch“ waren. Sie waren unsachgemäß gesichert, unter Kartons versteckt und nicht oder falsch deklariert.

Die Stoffe wurden nach Schwechat in ein Lager gebracht. Der Lkw-Fahrer musste 4000 Euro Sicherheitsleistung zahlen, bevor er weiterfahren durfte. Gegen das Erfüllen behördlicher Auflagen hätte er auch die Stoffe zurückbekommen. Bis Mittwoch hat er sich aber nicht gemeldet.

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