Rot-weiß-rote Absperrbänder, kunterbunte Luftballons, ein Sesselparcours auf dem Gang - Alarmstufe Rot bei der Schulleitung Montagfrüh im renommierten Gymnasium (BORG) in St. Pölten: Während die Maturanten dem Schulalltag naturgemäß mit einem „Streich“ Adieu sagten, lagen bei der Schulleitung die Nerven blank.
Einbruch, Vandalismus, Sachbeschädigung. Es sollen harte, vor allem strafrechtlich relevante Vorwürfe ausgesprochen worden sein an diesem Morgen. Vorwürfe, die das illustre Grüppchen so nicht auf sich sitzen lassen wollte (und will).
„Man hat uns gesagt, dass wir wegen dieses Maturastreichs zur Rechenschaft gezogen und angezeigt werden“, erzählen Schüler verdutzt, die nicht einmal einen Hehl daraus machen, ihr fertiggestelltes „Werk“ indoor mit dem einen oder anderen Gläschen outdoor gefeiert zu haben. Fehler – auch das war der Chefetage ein Dorn im Auge. Ebenso wie das Nichteinhalten von Corona-Richtlinien!
Die „Krone“ fragte bei der Schulleitung bezüglich Anzeigen nach: Rückzieher. Einbruchsspuren gibt es keine, ebenso wenig Schäden durch Luftballons ...
Kronen Zeitung
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