Polizisten als Retter

„Bei Sturmwarnung gehen immer wieder Notrufe ein“

Schnell und richtig haben Alexander Z. und Sarah F. von der Polizeiinspektion Gmunden reagiert, als am Donnerstag ein Segelboot am Traunsee während eines Sturms in Seenot geriet. Alexander Z. erzählt im Interview vom Einsatz.

„Krone“:Mit einer Kollegin haben Sie während eines Sturms ein Wiener Paar auf ihrem Boot sicher ans Ufer gebracht. Was war genau passiert?
Alexander Z.: In der Leitstelle ist ein Anruf eingegangen, dass ein besorgter Bürger vermutet, dass ein Boot am Traunsee in Seenot ist. Drei Streifen sind sofort nach Altmünster gefahren und haben von Land aus geschaut, ob ein Segelboot am Wasser ist.

„Krone“: Und das war es
Alexander Z.:
Ja genau. Wir sind dann sofort mit unserem Boot rausgefahren und haben die in Not geratenen Personen etwa 500 Meter vom Ufer entfernt angetroffen.

„Krone“:Wie war ihr Zustand?
Alexander Z.:
Sie waren beide mit Schwimmwesten und Ölzeug bekleidet. Der Sturm hatte sie ziemlich überrascht, der ist ganz plötzlich gekommen und relativ schnell vorübergezogen. Der Wind war aber so stark, dass sie es nicht mehr zum Segelclub zurückgeschafft haben. Als wir vor Ort waren, ist der Wind schon weniger geworden. Wir haben das Boot abgeschleppt und die beiden sicher ans Ufer gebracht.

„Krone“:Wie oft passiert sowas?
Alexander Z.:
Im Sommer, wenn’s plötzlich eine Sturmwarnung gibt, gehen immer wieder Notrufe ein. Das passiert, wenn Leute die orangen Blinklichter, die am Ufer als Sturmwarnung dienen, übersehen.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

 OÖ-Krone
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Mittwoch, 05. Mai 2021
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