Coup im Februar

Polizei sucht jetzt den Rest der Rammbock-Bande

Salzburg
01.06.2020 17:00
Porträt von Nikolaus Pichler
Von Nikolaus Pichler

Im Februar sorgte ein Einbrechertrio mit einem spektakulären Blitzeinbruch bei einem Juwelier-Geschäft in der Stadt Salzburg für Schlagzeilen. Nach einem ersten Erfolg bei der Suche nach den Tätern geht das Ermittlungspuzzle für die Beamten des Landeskriminalamts weiter: Denn zu den beiden anderen Köpfen der Bande fehlt noch jede Spur.

Mit einem gestohlen Auto und einem Holzpflock drangen die drei Männer am 10. Februar in der Früh durch die gläserne Eingangstüre eines Nobeljuweliers am Alten Markt in der Stadt Salzburg ein. Binnen drei Minuten rissen sich die Täter daraufhin Luxusuhren im Gesamtwert von 499.000 Euro unter den Nagel. Dann flüchtete das Trio. Zürück blieben viele Scherben, ein ausgerissenes Straßenschild und ein Sachschaden von 180.000 Euro.

Zitat Icon

Ein Rumäne wurde über die DNA-Spuren auf einem Tatwerkzeug als Verdächtiger ausgeforscht.

Polizeisprecher Hans Wolfgruber

Am Sonntag konnte die Polizei einen ersten Ermittlungserfolg vermelden: „Ein Rumäne (39) wurde über die DNA-Spuren auf einem Tatwerkzeug als Verdächtiger ausgeforscht“, erzählt Polizeisprecher Hans Wolfgruber. Wo sich der Tatverdächtige aufhält, ist jedoch noch nicht bekannt. Die Ermittler des Landeskriminalamts wollen nun nicht nur den Aufenthaltsort des Rumänen, sondern auch die beiden weiteren Köpfe der Einbrecherbande ausfindig machen.

Dafür soll unter anderem das Umfeld des 39-Jährigen unter die Lupe genommen werden. „Vielleicht gibt es im Zusammenhang damit Ermittlungsansätze“, schildert Wolfgruber das weitere Vorgehen der Beamten. Der Tatverdächtige scheint in der DNA-Datenbank der Polizei bereits wegen zahlreicher anderer Straftaten in Österreich und Spanien auf. „Oft agieren solche Täter generell nicht alleine, erklärt Wolfgruber. „Das Drumherum", meint der Sprecher, sei darum nun für die weiteren Ermittlungen entscheidend.

Zitat Icon

Es geht auch um das Drumherum.

Polizeisprecher Hans Wolfgruber

Die weitere Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft über einen internationalen Haftbefehl. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort gibt es laut Polizei jedoch noch nicht. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Salzburg
01.06.2020 17:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Salzburg
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung