10.04.2020 06:11 |

Corona-Liveticker

Corona-Alarm in Klagenfurter Asylquartier

- Aktuell 373 bestätigte Corona-Fälle in Kärnten

- Infizierter Asylwerber auf Isolierstation, Quartier gesperrt
- In Osttirol gibt es 138 Infizierte
- Schulen bleiben zu
- Blutplasma von Genesenen könnte Leben retten
- Landesversicherung bietet Online-Hilfe
- WK Ostertopf bald ausgeschöpft

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert!

Freitag waren damit in Kärnten 373 Personen erkrankt; in Osttirol wurden 138 Infizierte gemeldet. Hospitalisiert sind 30 Personen; 18 davon in normalen Krankenhausbetten, 12 in Intensivbetten. Die Zahlen sinken. „Erfreulich ist, dass wir 132 genesene Personen haben“, sagt LH Peter Kaiser.

Die Verteilung auf die Kärntner Bezirke
Klagenfurt: 77
Klagenfurt Land: 37
Villach: 19
Villach-Land: 46
Feldkirchen: 10
Völkermarkt: 50
Wolfsberg: 41
St. Veit: 45
Spittal: 36
Hermagor: 5

Ganzes Asylqaurtier unter Quarantäne
Zu den in Kärnten erkrankten Personen zählt nun auch ein Bewohner eines Klagenfurter Asylquertiers. Da sich die infizierte Person in einem schlechten gesundheitlichen Zustand befindet, musste sie auf eine Isolierstation ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert werden.

Die Gesundheitsbehörde setzte in weiterer Folge alle notwendigen Maßnahmen. So werden die im Asylquartier befindlichen Bewohner unter eine 14-tägige Quarantäne gesetzt, informieren die Verantwortlichen. Mitbewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf COVID-19 getestet. Die derzeit vorliegenden Ergebnisse sind negativ.

Regionale Bauern wollen Chance nutzen
Viele Molkereien in Kärnten passen sich derzeit an die gesunkene Nachfrage an. Die Bauern sollen weniger Milch anliefern, um eine Preisspirale nach unten zu verhindern. Andere Molkereien verarbeiten mehr in Richtung länger haltbare Produkte. Gleichzeitig ortet der Präsident der Vereinigung der Österreichischen Molkereien (VÖM), Gerhard Petschar, aber große Chancen für Bauern und Verarbeiter nach der Krise, denn der Blick auf das Regionale wird aktuell bei vielen geschärft.

Spenden könnten Leben retten
Mit einer Blutplasma-Spende könnten jene, die eine Corona-Erkrankung schon überstanden haben, künftig neuen Infizierten helfen. Denn sie bilden Antikörper - einen Teil davon kann das Rote Kreuz durch eine spezielle Methode extrahieren und dann Erkrankten verabreichen. Vorerst gibt es in Kärnten noch nicht die Möglichkeit, zu diesem Zweck Blutplasma zu spenden - es werde aber bereits daran gearbeitet, heißt es.

Villacher Lieferservice läuf gut an
“Wir halten zusammen“: Unter diesem Motto hat die Stadt Villach einen Hilfsdienst und Lieferservice für Einkäufe im Stadtgebiet eingerichtet. Unter der Service-Telefonnummer 0664/60 205 3030 kann kostenlos Unterstützung angefordert werden. Eine erste Bilanz zeigt, dass das Service gut ankommt. „Wir haben bis Donnerstag mehr als 300 eingegangene und bearbeitete Bestellungen. Diese erledigen 29 Zustellerinnen und Zusteller, zusätzlich können wir auf 15 weitere Personen zugreifen, wenn es aufgrund der Anfrage nötig wird“, sagt Christine Mirnig, die die Anfragen gemeinsam mit Sandra Staber vom Stadtmarketing koordiniert.

In Spittal erlässt die Stadtgemeinde indes die Parkgebühren, um heimischen Betrieben die Situation zu erleichtern. „Das Gratisparken in unseren Kurzparkzonen ist bis inklusive 4. Mai 2020 möglich. Unser Appell an die Bevölkerung: Kaufen Sie regional und unterstützen Sie unsere Betriebe. Nur so ist es möglich, dass diese wieder gestärkt aus der Krise hervorgehen“, sind sich Bürgermeister Gerhard Pirih und die zuständigen Referenten Stadtrat Franz Eder und Stadtrat Christian Klammer einig.

Landesversicherung bietet Soforthilfe

Sie haben ein akutes gesundheitliches Problem? Oder der Videochat geht nicht? Die Kärntner Landesversicherung bietet den SofortHelfer Corona. Ein Team aus Ärzten, Psychologen und Technikern steht bereit: 0463/5818-0.

Letzte Chance auf Oster-Gutscheine
Gutscheine im Wert von 75.000 Euro wurden bereits bei der Oster-Aktion der Wirtschaftskammer gekauft. Auf despackma.at kann man noch Gutscheine als Ostergeschenk erwerben. Die Kammer zahlt 20 Prozent des Kaufpreises.

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