Mit ungewöhnlich klaren Worten hat Marco Friedl den Stand der Saisonvorbereitung bei seinem Klub Werder Bremen kritisiert. „Unter dem Strich bin ich nicht mit dem Trainingslager zufrieden. Hergeschenkt ist das falsche Wort, aber es war ein Machen, um zu machen. Es kommt ein bisschen eine negative Stimmung auf, weil es nicht so läuft“, sagte der Tiroler zum Abschluss des Trainingslagers im Zillertal.
Am Freitag kamen die Bremer nicht über ein 2:2 gegen den englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday hinaus. Zuvor gab es ein 0:3 gegen US Lecce (Italien).
„Die Alarmglocken gehen an“
Daher forderte der Österreicher eine klare Steigerung knapp drei Wochen vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal bei Energie Cottbus: „Die Alarmglocken gehen an, aber es ist noch nichts passiert.“
Gibt’s Verstärkungen?
Zudem wünscht sich der 26-Jährige weitere Verstärkungen. „Ich bin immer ein Fan davon, wenn der Kader Zuwachs bekommt und es Konkurrenzkampf auf jeder einzelnen Position gibt. Wir brauchen noch Zugänge, aber es bin nicht ich, der dafür verantwortlich ist, da muss man andere Personen befragen“, erklärte Friedl. „Wir haben noch einen weiten Weg vor uns und müssen uns in allen Bereichen steigern.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.