Das französische Team Alpine steht in der Formel 1 im Fokus! Mercedes wird immer wieder als künftiger Motorenpartner gehandelt. Jetzt rechnet ein Ex-Mitarbeiter mit dem Rennstall ab.
Fünf Wochen nach der Verpflichtung von Flavio Briatore als Chefberater des Rennstalls hat Bruno Famin seinen Abschied als Alpine-Teamchef angekündigt. Der Franzose erklärte beim Grand Prix von Belgien seinen Rücktritt mit Ende August. Das Renault-Werksteam Alpine steht zudem wegen der hohen finanziellen Aufwendungen davor, ein Kundenteam zu werden. Offenbar bahnt sich ein Wechsel zu Mercedes an.
Niedergeschlagen und verärgert
„Ich bin schwer niedergeschlagen und verärgert über Alpines jüngste Entscheidung, sich von Renaults F1-Motoren zu trennen, und sich Mercedes zuzuwenden. Als ehemaliger Mitarbeiter trifft mich dieser Ausgang besonders hart“, schreibt Pierre Chauty, der einstige Rechtsmanager des Teams, nun in einem wütenden Posting auf LinkedIn. „Diese Situation ist ein direktes Resultat der desaströsen Führung von Luca de Meo, dem CEO der Renault-Gruppe. De Meos Versagen, die Fehler, die mehr als zweieinhalb Jahre lang von Laurent Rossi (Anm. d. Red.: musste vor einem Jahr als Alpine-CEO gehen) begangen wurden, zu erkennen und zu berichtigen, ist unverzeihlich!“
Eine knallharte Abrechnung! „De Meos fehlendes Eingeständnis seiner eigenen Fehler und seine schlechte Einschätzung, Rossi überhaupt installiert zu haben, haben Alpine und der ganzen Renault-Gruppe erheblich geschadet“, so Chauty. „Wenn wir über Feigheit sprechen, Laurent Rossis Amtszeit als CEO von Alpine ist ein weiteres Beispiel für schwache Führung und das komplette Vermissenlassen von Menschlichkeit. Er hat unzählige Mitarbeiter aus rein politischen Gründen abgesägt, dabei vor allem diejenigen ins Auge gefasst, die er zu nah an der vorherigen Führung wähnte.“ Zu diesen zählte offenbar auch Chauty …
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