Riesen-Challenge:

Gemeinsamer Kraftakt gegen den Schnee

Nachtschicht war vergebens: Kombi gestern abgesagt. Danach wurde für den heutigen Super-G geschuftet. Freiwillige müssen nun auch Montag ran!

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Schon vor vier Uhr nachts rückten Dutzende Freiwillige aus. „Wir hatten den Neuschnee auch schon fast aus der Piste draußen, um 7 Uhr früh kam dann die Absage“, schnaufte Alexandra Zemsauer stellvertretend für viele Helfer, zumal für die Kombination ob des anhaltenden Schneefalls und der unten zu weichen Piste gestern keine Chance war. So drehten nach der früh erfolgten Absage auch viele der Busse mit insgesamt 3000 Schülern am Weg ins Stodertal wieder um. „Eine Gruppe aus Naarn war dennoch da, wir haben im Zielgelände eine Führung gemacht“, erzählt Karl Reisenbichler vom OK-Team.

Diskussionen
Es folgten Diskussionen der Entscheidungsträger, ehe am späten Vormittag gefunkt wurde: Die Kombi steigt nun nach dem Samstag-Super-G am Sonntag, der Riesentorlauf wird auf den Montag verschoben – einen Arbeitstag!

„Wollten drittes Rennen unbedingt retten“
„Am Montag bekommen einige der vielen Helfer so spontan nicht mehr frei“, weiß OK-Chef Herwig Grabner, „aber wir werden alles stemmen.“ Das betrifft etwa auch die Unterkünfte, die gesucht werden müssen. „Es ist ein kollektiver Kraftakt im Sinne des Sports! Ich bin froh, die Helfer haben es verdient, auch wirtschaftlich ist es wichtig. Da haben wir so gut verhandelt, dass wir den in Frankreich ausgefallenen RTL als drittes Rennen bekommen, und dann hätte ihn uns der Herrgott fast genommen“, sagt Wirtschafts- und Sportlandesrat Markus Achleitner.

Gute Aussichten für den heutigen Super-G
„Es ist für alle ein Theater und eine riesige Challenge. Aber wir Österreicher sind bekannt dafür, dass wir so schnell wie kein anderes Land reagieren können“, war ÖSV-Boss Schröcksnadel stolz, dessen Verband die zusätzlichen Kosten trägt – alleine rund 100.000 Euro an Mehrkosten fallen für den ORF an. In dem heute der Super-G übertragen wird! „Für den sollten wir gute Bedingungen haben“, freut sich auch FIS-Renndirektor Hannes Trinkl auf den Auftakt.

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