Fastenzeit mal anders

(R)Auszeit: Drei Tipps für Digital Detox

Leben
03.03.2020 10:46

Für die Österreicher läuft die Zeit im Eilzugstempo, sie wünschen sich eine gemächlichere Gangart, mehr direkten und mehr persönlichen Austausch mit anderen. 71 Prozent führen das schnelle Tempo der Gegenwart auf das Internet, die digitale Kommunikation und soziale Medien zurück. Doch, wie entflieht man einem Alltag voller ständiger Erreichbarkeit? Und wie gelingt der Selbstversuch Digital Detox, der bewusste Verzicht auf Smartphone und Co.?

Tipp #1: Hikes statt Likes
Digital Detox leichtgemacht: einfach in die Berge fahren und sich in der Natur auspowern - hier ist meist sowieso kein Netz. Wandern hat sein Image als Rentner-Hobby längst abgestreift und liegt heute bei Jung und Alt im Trend. Für die digitale Auszeit in den Bergen eignet sich eine geführte Tour mit Hüttenübernachtung. Eine Spur extremer geht es beim Klettersteig, zum Beispiel in Garmisch-Patenkirchen, Zell am See oder im Fichtelgebirge, zu. Hier gibt es garantiert keine Möglichkeit mehr, zwischendrin die Mails zu checken, denn die Anspannung der Muskeln um den Berg zu erzwingen erfordert alle Konzentration. Jochen Schweizer: „Volle Terminkalender oder ständige Erreichbarkeit sind nur zwei der vielzähligen Faktoren, die Stress verursachen. Die Berge und besonders die Bewegung in der Natur haben einen großen Erholungseffekt und helfen abzuschalten und sich auf sich selbst zu fokussieren.“ So liegt der Fokus auf dem, was wichtig ist: Auf Ihnen und Ihrem Ziel! 

(Bild: zur Verfügung gestellt von Jochen Schweizer)

Tipp #2: Gruppenchat beim Gruppenabenteuer statt Chat-Gruppe
Über Social Media sind wir augenscheinlich ständig in Kontakt, doch das trügt. Echter, persönlicher Austausch und gemeinsame Erlebnisse kommen oft zu kurz und die Menschen fühlen sich einsam. Außergewöhnliche Gruppen-Abenteuer sorgen für den Ausbruch aus der Social-Media-Routine, hier erlebt die Gruppe etwas Außergewöhnliches, das nachhaltig zusammenschweißt. Zum Beispiel beim Abenteuer Wochenende mit Rafting & Canyoning in Österreich. Satt auf Instagram die Naturkulissen nur zu liken, stecken die Teilnehmer hier mittendrin im Naturparadies und können sich gemeinsam auspowern.

(Bild: zur Verfügung gestellt von Jochen Schweizer, TIM WENDRICH)

Ähnlich viele Endorphine werden beim Biken freigesetzt. Diese können flexibel nach Ort und Fitnesslevel ausgewählt werden: Beispielsweise bei einer Tour mit dem E-Bike durch das Öztal, Downhill-Kursen oder entlang einer Küste Den Wind in den Haaren spüren, die Weiten der Natur auf sich wirken lassen, sich mit der körpereigenen Power fortbewegen - eine tolle Möglichkeit, sich nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, den Kopf frei zu bekommen und vollends auf seine digitalen Geräte zu verzichten.

(Bild: zur Verfügung gestellt von Jochen Schweizer, Getty Images)

Tipp #3: Die voll entschleunigte Bandbreite bei Digital-Detox-Wochenenden
Immer mehr Hotels springen auf den Trend Digital Detox auf und bieten spezielle Detox-Wochenenden, um den Einstieg in das digitale Fasten einfacher zu machen und zu begleiten. Bei diesen Digital Detox Wochenenden tauschen die Teilnehmer Alltagsstress, Erreichbarkeit und negative Einflüsse gegen Entschleunigung, Abschalten und Achtsamkeit. Bye bye Smartphone, Laptop und Co. Unter dem Motto „Trinity Days“ wartet der Dreiklang aus körperlicher, mentaler und emotionaler Ausgeglichenheit. Gruppenerlebnisse, Sport, Yoga und Coaching helfen dabei, den Start in ein neues, stressfreieres Leben zu machen und eine nachhaltige positive Veränderung zu bewirken.

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(Bild: kmm)



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