Spanien erlebte ohne Topstar Rafael Nadal, der sein lädiertes Knie schont, das schlimmste Debakel seit 53 Jahren. Das 0:5 des Titelverteidigers auf einem schnellen Hallenbelag in Clermont-Ferrand in Frankreich war zudem die erste Niederlage seit drei Jahren und die erste beim Nachbarn seit 1923. Ein 0:5 hatte es zuletzt 1957 gegen Südafrika gegeben.
Frankreichs Kapitän Guy Forget jubelte mit den Spielern. "Das ist magisch. Ich hoffe, das ist der Start einer langen Erfolgsgeschichte für diese Mannschaft", sagte Forget, der 1991 selbst die Trophäe gewonnen hatte. Der bisher letzte von neun französischen Erfolgen gelang 2001, im seitdem letzten Finale gab es 2002 eine bittere Heimpleite gegen Russland.
Serbien, angeführt vom starken Novak Djokovic (zwei Dreisatzsiege), schaffte durch einen 4:1-Erfolg bei Nachbar Kroatien erstmals den Einzug unter die letzten Vier. Tschechien stand mit einer 3:0-Führung in Chile auch ohne den Wimbledon-Finalisten Tomas Berdych und ohne Radek Stepanek schon vor dem Schlusstag als Aufsteiger fest.
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