Zündler-Anschläge:

„Bei Bränden bleiben meist Spuren zurück!“

Brandstifter sorgen derzeit in Oberösterreich für Angst und Schrecken! Viermal Enns, viermal Hargelsberg, einmal Steyr und am Samstag sorgte ein Zündler in Wels für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Günther Schwabegger ist Sachverständiger bei der Brandverhütungsstelle OÖ, er unterstützt die Polizei an Tatorten.

„Krone“: Wann werden die Experten der Brandverhütungsstelle zu Hilfe gerufen?
Günther Schwabegger: Wenn bei Bränden ein großer Schaden entstanden ist, Personen verletzt wurden oder es sich um eine Brandstiftung handelt.

„Krone“: Was ist dann Ihre Aufgabe vor Ort?
Günther Schwabegger: Wir grenzen den Ausbruchsort ein, unterhalten uns mit Zeugen oder Feuerwehrleuten, die möglichst früh vor Ort waren, schauen unsBrandspuren an.

„Krone“: Wie kann man eine Brandstiftung feststellen?
Günther Schwabegger: Bei Brandstiftungen gibt’s meist mehrere Brandstellen. Wir schauen uns vor Ort alles ganz genau an, denn es kommt nur äußerst selten vor, dass auch wirklich alles verbrennt. So erstellen wir dann eine Liste und arbeiten diese ab, da bleibt meist wenig über, das den Brand ausgelöst haben könnte.

„Krone“: Gibt’s bei Brandstiftern ein bestimmtes Muster?
Günther Schwabegger: Das ist ganz unterschiedlich. Manche entzünden einfach leicht brennbare Materialien vor Ort, andere arbeiten etwas professioneller mit Brandbeschleunigern. Ich würde jedem raten, Brandmelder zu installieren.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 19. Februar 2020
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