01.02.2020 10:57 |

Drogen und Alkohol

Polizei stoppt jungen Raser mit zwei Warnschüssen

Um einen Autofahrer zum Anhalten zu bringen, mussten Polizisten am Freitag im Burgenland zwei Schreckschüsse abgeben. Der Lenker (20) hatte zuvor auf der Südostautobahn mehrfach versucht, das Polizeiauto abzudrängen. Später stellte sich heraus, dass der junge Mann sowohl durch Alkohol als auch durch Drogen beeinträchtigt war.

Der 20-Jährige war auf der Südostautobahn mit etwa 170 km/h unterwegs. Als Polizisten ihm deuteten, dass er anhalten soll, drückte er weiter aufs Gas und versuchte dann sogar, den Einsatzwagen mehrfach abzudrängen. Die Beamten gaben daher zwei Warnschüsse ab, woraufhin der Lenker anhielt.

Eine Kontrolle ergab, dass der Mann durch Alkohol und Suchtmittel beeinträchtigt war. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. Bei einem Mitfahrer wurden zudem geringe Mengen an Marihuana sichergestellt.

1000 Lenker in zehn Stunden kontrolliert
Zu dem Einsatz war es im Zuge eines Planquadrats gekommen. Insgesamt wurden in zehn Stunden etwa 1000 Lenker kontrolliert und 781 Alkomat- bzw. Alkovortests durchgeführt. Acht Personen am Steuer waren der Bilanz der Polizei zufolge durch Alkohol- oder Suchtmittel beeinträchtigt.
Der höchste gemessene Alkoholwert waren 1,02 Promille bei einem 37-Jährigen im Bezirk Neusiedl am See. In Summe wurden unter anderem 477 Radaranzeigen erstattet und 245 Organstrafverfügungen ausgestellt. 75 Beamte waren im Einsatz.

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