Zwangsweise mit Auto

Bessere „Öffis“ wären Pendlern mehr Geld wert

Landsleute in ländlichen Gebieten fahren 21,6 Kilometer in die Arbeit. 85 Prozent davon nutzen dazu mehrmals pro Woche das Auto. Nicht, weil Pendler nicht anders wollen, sondern weil sie nicht anders können. Laut ÖAMTC ist für die Befragten der Preis weniger relevant, als Zeit, Taktung und direkten Verbindungen.

„Es nutzt am Land nichts, wenn man sagt, alle sollen auf Öffis umsteigen. Wenn die Politik das will, sollte das Angebot vorher passen“, sagt Harald Großauer, Landesdirektor des vom ÖAMTC, in Anspielung auf das geplante „1-2-3 Ticket“.

Weite Wege am Land
Weil gute Verbindungen fehlen, setzt man sich eben ins Auto. Im Schnitt fährt man am Land 5,1 Kilometer zum Hausarzt und 3,7 Kilometer zum nächsten Geschäft.

Radfahren zu gefährlich
Auch Fahrräder würde man mehr nutzen, für 44-Prozent der Befragten gibt es jedoch zu wenig Radwege und für 38-Prozent ist das Radfahren laut Umfrage schlichtweg zu gefährlich.

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Donnerstag, 20. Februar 2020
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