22.01.2020 09:13 |

Mit F1-Hintergrund

Brutaler Strandbuggy heißt nicht zufällig Laffite

Der Laffite G-Tec X-Road ist mit seiner Mischung aus Sportwagen und Dünenbuggy ein sehr ungewöhnlicher Zwitter. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht.

Vor wenigen Jahren machte die in Dubai ansässige Firma Zarooq Motors mit dem Sand Racer 500GT von sich reden. Die Mischung aus Supersportwagen und Dünenbezwinger sollte betuchte Kunden mit außergewöhnlichem Geschmack locken. Doch die Kleinserie von 35 Exemplaren wurde nie gebaut. Mittlerweile wurde der Sand Racer in G-Tec X-Road umgetauft. Aus dem Hersteller Zarooq wurde die in Los Angeles, Miami und in Valencia verortete Firma Laffite. Einigen PS-Freunden dürfte der Name Laffite bekannt vorkommen. Tatsächlich stecken dahinter Laetitia und Bruno Laffite, dieser ein Neffe des einstigen Formel-1-Piloten Jacques Laffite.

Vom X-Road gibt es mittlerweile einen ebenso fahrbaren wie auffälligen Prototyp. Der obere Bereich seiner Silhouette erinnert an ein klassisches Sportcoupé, der untere hingegen an einen Wüsten-Buggy. Für letzteres sorgen unter anderem große Freiräume zwischen den Offroad-Reifen und den weit ausgestellten Radhäusern. Der G-Tec X-Road bietet Federwege, die weit über das übliche Maß hinausgehen. Trotz der Ähnlichkeit mit Offroad-Buggies versprechen die Macher einen mit viel Leder, Metallapplikation und Carbon nobel eingerichteten Innenraum.

Als Antrieb wird ein 6,2-Liter-V8 von General Motors genutzt, den Kunden in verschiedenen Leistungsstufen von 477 PS bis 730 PS ordern können. Einen Allradantrieb gibt es nicht, die Kraft geht ausschließlich an die Hinterräder. Maximal schafft der gut 4,30 Meter lange 1,3-Tonner 230 km/h. Laffite bietet auch eine Version mit E-Antrieb an. Die kostet umgerechnet rund 490.000 Euro, während die Preise für V8-Varianten bei rund 420.000 Euro starten. Die Produktion soll rund zehn Monate dauern. Entsprechend könnten erste Exemplare der auf 30 Fahrzeuge begrenzten Kleinserie noch in diesem Jahr auf die Straße kommen.

(SPX)

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