31.12.2019 17:10 |

Fußball-EM, Olympia

DAS sind die Highlights des Sportjahres 2020

Das Sportjahr 2020 wird heiß. Nicht nur wegen der erwartet hohen Temperaturen bei den Olympischen Sommerspielen vom 24. Juli bis 9. August in Tokio. Die Fußball-EM erlebt von 12. Juni bis 12. Juli ihre erste multinationale Austragung in zwölf Städten von Baku über Rom bis Dublin. Doch auch im Wintersport, in der Leichtathletik und im Motorsport werden spannende Wettkämpfe das Schaltjahr prägen.

Der erste Höhepunkt steht bereits am Neujahrstag mit dem zweiten Bewerb der 68. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Es folgen traditionell die beiden österreichischen Weltcup-Veranstaltungen am 4. Jänner in Innsbruck und am 6. Jänner in Bischofshofen, wo im Vorjahr der Japaner Ryoyu Kobayashi triumphierte und damit den Grand Slam im Skispringen fixierte.

Bereits am 9. Jänner folgt das nächste sportliche Highlight auf österreichischem Boden, wenn in der Stadthalle Graz die 14. Handball-EM der Männer beginnt. Die Eröffnungspartie steigt aber zeitgleich in Trondheim, wo Lettland Titelverteidiger Spanien fordert. Dritter Veranstalter neben Österreich und Norwegen ist Schweden.

Das ÖHB-Team trifft in der Gruppe B in der Wiener Stadthalle auf Tschechien (10. Jänner/18.15 Uhr), die Ukraine (12. Jänner/16.00) und Nordmazedonien (14. Jänner/20.30). Erklärtes Ziel von Jungstar Nikola Bilyk und Co. ist zumindest Platz zwei in diesem Pool, um den Aufstieg in die ebenfalls in der Bundeshauptstadt stattfindende Hauptrunde (16. bis 22. Jänner) zu schaffen. Um die Medaillen geht es dann von 24. bis 26. Jänner in Stockholm.

Parallel zum Handball-EM-Finish ist Premstätten bei Graz von 22. bis 26. Jänner Schauplatz der 112. Eiskunstlauf-Europameisterschaften. Im Sommer kommen dann die rot-weiß-roten Motorsport-Fans voll auf ihre Kosten, wenn am 5. Juli die Formel 1 und am 16. August die MotoGP auf dem Red Bull Ring in Spielberg gastieren.

Großes Wintersport-Highlight sind die 51. Biathlon-Weltmeisterschaften von 12. bis 23. Februar in Antholz. Bei den Alpinskirennläufern liegt der Fokus dagegen in einer WM-losen Saison ganz auf dem Weltcup, dessen Gesamtsieger spätestens beim Finale von 18. bis 22. März in Cortina d‘Ampezzo gekürt werden.

Für Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem beginnt das Jahr traditionell in Australien, diesmal mit der ATP-Cup-Premiere (3. bis 12. Jänner). Bei dieser wird der Weltranglistenvierte u.a. mit seinem niederösterreichischen Landsmann Dennis Novak das rot-weiß-rote Team bilden. Erstes Highlight sind die Australian Open in Melbourne (20. Jänner bis 2. Februar). Beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Paris (24. Mai bis 7. Juni) peilt Thiem dann seine dritte French-Open-Finalteilnahme en suite an, die diesmal mit einem Sieg gekrönt werden soll.

Nach Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli) steht für den Masters-Finalisten die Titelverteidigung in Kitzbühel (25. Juli bis 1. August) und die Übersee-Tour mit den US Open in New York (31. August bis 13. September) auf dem Programm. Auch bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle (26. Oktober bis 1. November) will Thiem seinen 2019er-Triumph bestätigen und schließlich beim Saisonfinale in London (15. bis 22. November) erneut groß aufspielen.

Im Fußball überwintern mit Serienmeister Red Bull Salzburg und dem LASK gleich zwei Bundesligaklubs im Europacup. Im Europa-League-Sechzehntelfinale bekommen es die „Bullen“ am 20. und 27. Februar mit Eintracht Frankfurt zu tun, die Linzer treffen auf AZ Alkmaar. Beide ÖFB-Vertreter haben im Rückspiel Heimrecht. Das Stadion der Wiener Austria ist am 24. Mai Schauplatz des Champions-League-Endspiels der Frauen. Bei den Männern steigt das Europa-League-Finale am 27. Mai in Danzig, drei Tage später (30.5.) wird in Istanbul der Gewinner der Champions League ermittelt.

Nach Testpartien in Wales (27. März), gegen die Türkei (30. März) und England (2. Juni/beide in Wien) sowie in Prag gegen Tschechien (7. Juni) wird es für Österreichs Fußball-Nationalteam bei der EURO 2020 erstmals am 14. Juni (18 Uhr) in Bukarest ernst: Im Auftaktspiel der Gruppe C geht es für David Alaba und Co. gegen einen noch Ende März zu ermittelnden Play-off-Sieger (Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien, Kosovo oder Rumänien). Vier Tage später (18.6/21 Uhr) steht die Partie in Amsterdam beim Titelanwärter Niederlande auf dem Programm. Letzter Gegner im Kampf um das Achtelfinale, das jeweils die Top zwei sowie die vier besten Gruppendritten erreichen, ist am 22. Juni (18 Uhr) in Bukarest die Ukraine.

Zwölf Tage nach dem EM-Finale am 12. Juni in London werden in Tokio die Olympischen Sommerspiele eröffnet. Japans Hauptstadt ist zum zweiten Mal nach 1964 Gastgeber des größten Sportereignisses der Welt. Mehr als 20 Milliarden US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro) wird das Spektakel kosten. Für die 339 Medaillen-Entscheidungen in 33 Sportarten rechnen die Veranstalter mit mindestens 7,8 Millionen verkauften Eintrittskarten. Österreich hofft auf mehr Erfolg als zuletzt in Rio de Janeiro 2016, wo es nur einmal Bronze im Segeln zu feiern gab.

Erst nach den Sommerspielen ermitteln die Leichtathleten von 26. bis 30. August ihre Europameister in Paris und sorgen damit für ein Novum in einem Olympia-Jahr. Österreichs heißeste Medaillenkandidaten sind dabei einmal mehr Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger sowie die Siebenkämpferinnen Verena Preiner und Ivona Dadic, deren Fokus aber natürlich auf Tokio liegt.

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