Job am Heiligen Abend

„Am schönsten sind die leuchtenden Kinderaugen“

Zwei „Weihnachtsengerl“ mit ganz viel Herz gibt’s am Caritas-Standort St. Isidor! Die jungen Powerfrauen Sandra Urferer und Daniela Menk aus Feldkirchen/D. verzichten auf den Heiligen Abend im Kreise ihrer Liebsten, verbringen ihn mit elf beeinträchtigten Kindern, mit denen es das Schicksal nicht so gut meinte.

Die zwei jungen Sozialpädagoginnen aus dem Mühlviertel beschweren sich nicht, dass sie am Heiligen Abend arbeiten müssen – ganz im Gegenteil, sie machen aus ihrem Beruf ihr ganz persönliches Weihnachtswunder. „Die Vorfreude und die strahlenden Kinderaugen sind einfach wunderschön“, ist Sandra Urferer glücklich. Das ganze Jahr über betreuen die beiden mit Kollegen Kinder, die wie in einer großen Familie in St. Isidor in Wohngruppen zusammenleben. Sie bringen sie zur Schule, machen mit ihnen die Hausübung, kümmern sich gemeinsam um den Haushalt, verbringen die Freizeit mit ihnen und bringen sie am Abend ins Bett. Insgesamt elf dieser Kinder bleiben in diesem Jahr auch zu Weihnachten in der Wohngruppe.

Ein Ausflug, um das Warten zu verkürzen
Der 24. Dezember wird ganz besonders gestaltet: „Tagsüber gibt es einen Ausflug, um das Warten auf das Christkind zu verkürzen. Im Vorjahr waren wir in der Grottenbahn am Pöstlingberg“, erzählt Urferer. Die Kleinsten, die noch ans Christkind glauben, sehen es sogar manchmal vorbeifliegen und freuen sich dann umso mehr auf den Abend.

Mitarbeiterin spielt heimlich Christkind
Wenn dann die Dunkelheit anbricht, steigt die Nervosität immer mehr. Der Tisch wird festlich geschmückt, dann beginnt das große Warten. „Ich muss vorher die Packerln unter den Baum legen, ohne gesehen zu werden. Unsere Kinder bekommen Geschenke von Spendenaktionen, von unserer Einrichtung und teilweise von ihren Familien“, erzählt Menk. Zum Ausklang wird gemeinsam gesungen, gleich mit den Geschenken gespielt. Dass die jungen Frauen nicht daheim bei ihren Familien sind, stört sie nicht: „Ich hab’ ja die darauffolgenden Tage frei und verbringe sie mit meinen Liebsten“, ist Menk zufrieden.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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