28.11.2019 20:05 |

Bei Schlepperfahrt

In Kofferraum versteckte Syrer bei Unfall getötet

Tödliches Ende einer Schlepperfahrt in Slowenien: Am frühen Donnerstagmorgen sind bei einem Autounfall auf der Autobahn A1 Richtung Koper zwei von drei in einem Kofferraum versteckte Migranten aus Syrien ums Leben gekommen. Die dritte Person wurde schwer verletzt, als der Lenker des Fahrzeugs einen Lkw überholen wollte, ins Schleudern geriet und umkippte. Insgesamt befanden sich acht Migranten in dem Unfallfahrzeug.

Die anderen, unverletzt gebliebenen syrischen Staatsbürger, die offenbar aus Bosnien-Herzegowina gekommen waren, beantragten Asyl. Der Fahrer, ein 42-jähriger bosnischer Staatsbürger, wurde vorläufig festgenommen. Bereits vor einem Monat war in Slowenien ein syrischer Flüchtling gestorben. Er starb an Kälte und Erschöpfung in einem Wald, in dem er sich verirrt hatte. Im Sommer waren zwei Menschen bei dem Versuch gestorben, den Grenzfluss Kolpa zwischen Slowenien und Kroatien zu durchqueren.

Erneut Migrant in Kroatien angeschossen
Auch in Kroatien kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall mit Migranten. Ein Mann aus einer Gruppe von illegalen Grenzgängern habe sich aktiv einer Anhaltung durch die Polizei widersetzt. Dabei habe ein Polizeibeamter mindestens einen Schuss aus seiner Dienstwaffe abgegeben, hieß es in einer Mitteilung. Der sich wehrende Mann sei verletzt worden. Nach einer Erstversorgung in der Bergregion von Gorski Kotar wurde der Migrant ins Krankenhaus eingeliefert.

Erst vor zwei Wochen war bei einem ähnlichen Handgemenge in Gorski Gotar ebenfalls durch eine Polizeikugel lebensgefährlich verletzt worden. Wie die kroatische Polizei vor Kurzem mitteilte, sei der Vorfall die „Folge einer Verkettung unglücklicher Umstände“. Der Betroffene befindet sich laut Angaben des Spitals in Rijeka mittlerweile außer Lebensgefahr.

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