Die Wiener Austria verlor mit der Nullnummer bei der Admira im Kampf um das Meister-Play-off weiter an Boden. Trainer Christian Ilzer wollte „ganz, ganz kleine Fortschritte“ erkannt haben. Am Samstag steigt das wichtige Duell gegen Hartberg.
Die Austria und zwei Saisonsiege in Folge? Gibt’s nicht, gelingt nicht einmal gegen den Letzten und Vorletzten! Dem Heim-2:1 gegen Mattersburg folgte ein mattes 0:0 bei der Admira, ein Unentschieden, das für Violett im Rennen um das Obere Play-off einen weiteren schweren Dämpfer bedeutete, da Konkurrent Hartberg daheim Altach mit 2:1 schlug, man wieder und weiter an Boden verlor.
„Darum ist dieser eine Punkt, den wir nur holen konnten, der größte Dämpfer“, so Trainer Christian Ilzer, der bei seiner Mannschaft „ganz, ganz kleine Fortschritte“ erkannte: „Wir haben mit der Admira mitgefightet, mitgekämpft, keinen Millimeter hergeschenkt.“ Spielerisch, das musste er zugeben, „sind wir noch nicht weiter, dennoch waren am Schluss genügend Chancen da, um diese Partie zu gewinnen.“
Jetzt ein Muss-Sieg
Mag ja alles stimmen, aber dennoch muss eine Austria mehr zeigen, muss man von dieser Mannschaft mehr verlangen können. Die Frage muss auch gestattet sein, warum die Spieler sich trotz des Sieges gegen Mattersburg wieder derart verunsichert zeigten - ist es dann doch in allen Bereichen fehlende Qualität?
Fakt ist, dass das Meister-Play-off wieder in weitere Ferne gerückt ist - will man noch einmal daran glauben, dass muss nächsten Samstag ein Heimsieg gegen Hartberg her. Aber der Muss-Sieg ist ja auch gegen die Admira nicht gelungen
Peter Klöbl, Kronen Zeitung








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.