Infineon-Entwickler

Autonomes Fahren: Platz im Cockpit der Zukunft

Galileo, Kepler, Einstein – so heißen die Besprechungsräume im Entwicklungszentrum der Infineon-Tochterfirma DICE. Hier wird an der Zukunft gebastelt – vor allem das autonome Fahren beschäftigt die rund 230 Mitarbeiter. Kein Wunder: Schließlich sitzt am Standort in Linz geballtes Hochfrequenz-Know-how.

Vier mal drei Millimeter ist das golden schimmernde Plättchen groß, um das sich bei der Infineon-Tochterfirma DICE in Linz praktisch alles dreht. Das Plättchen, ein Hochfrequenzchip, ist in Abstandswarnsystemen von Pkw verbaut, macht das Autofahren sicherer. Der Chip besteht nämlich aus elektronischen Bauteilen, die ermöglichen, dass der Abstand zum nächsten Auto, dessen Geschwindigkeit und der Winkel gemessen werden kann. „Wir sind da im technischen Bereich ganz, ganz vorne“, sagt Ruhmer, der mit Peter Zeiner das Infineon-Entwicklungszentrum in Oberösterreich leitet. 230 Mitarbeiter zählt das Team, in dem sich 30 Nationen wiederfinden: Deutsche, Österreicher, Italiener, Griechen, auch Inder. „Die meisten Meetings werden auf Englisch abgehalten“, sagt Ruhmer, ein gebürtiger Mühlviertler.

Radar trotzt auch Nebel
In Linz wird die richtige Zusammensetzung der Hochfrequenzchips mithilfe von Programmen simuliert, zudem laufen Testgeräte im Dauerbetrieb. Die in Oberösterreich entwickelten, superschlauen Mini-Teile werden dabei nicht nur in Autos verbaut, sondern auch in Smartphones, Tablet-Computer und Navis, um den Empfang zu verbessern. Die Zukunft? Die wird hier mitgestaltet. Das autonome Fahren ist in den Köpfen der Elektrotechniker und Mechatroniker bereits allgegenwärtig. „Radar wird da eine zentrale Rolle spielen, denn es ist bei Nebel, Regen und Schnee fehlerunanfällig“, so Ruhmer.Kneid.-

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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