Generalversammlung

CLV will Rückkehr von Ex-Minister Heinz Faßmann

Oberösterreich
06.11.2019 07:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
Tausende Lehrer strömen heute, Mittwoch, wieder zu ihren Generalversammlungen nach Linz. Der CLV macht sich als größter Lehrerverein für eine baldige Rückkehr von Alt-Minister Heinz Faßmann stark. Immer lauter wird der Ruf nach Doppelbesetzungen in der Volksschule, sprich zwei Pädagogen in einer Klasse.

„Beim Verhältnis Lehrpersonal zu unterstützendem Personal nimmt Österreich mittlerweile hinter Belgien den letzten Platz unter sämtlichen OECD-Staaten ein! Uns fehlen in Österreich pro Jahr 1,1 Milliarden Euro für unsere Schulen“, so CLV-Generalsekretär Michael Weber.

Unterschiede durch Migranten immer größer
Landesobmann Paul Kimberger nennt zur heutigen CLV-Generalversammlung einige Leitgedanken: Die Unterschiede in der Volksschule werden durch die Migration immer größer, Schulanfänger sind teilweise am Stand von Dreijährigen oder – wenn sie daheim extrem gefördert werden – von Neunjährigen. Kimberger: „Ohne Doppelbesetzungen in den Volksschulklassen geht es nicht mehr.“

Schuss ins Knie
Ein Schuss ins Knie war die lange geforderte Schulautonomie. Weil die Schulverwaltung, Stichwort Bildungsdirektion, derzeit vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, fehlt es Schulleitern an Rückhalt: Es kommt zur „inneren Emigration“ – immer weniger Lehrer wollen Direktoren werden.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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