05.11.2019 15:53 |

Posting auf Facebook

Gudenus „zurück“: Muslimen-Behauptung widerrufen

Nach der Ibiza-Affäre ist es relativ ruhig um den ehemaligen FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus geworden. Nun hat er sich via Facebook zurückgemeldet - allerdings nicht ganz freiwillig. Ein Gericht zwang ihn, eine Behauptung über Muslime öffentlich zurückzunehmen ...

Gudenus hatte 2018 online behauptet, dass Wien in nur drei Monaten Hunderten Muslimen die Staatsbürgerschaft verliehen habe. Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) klagte Gudenus daraufhin auf Widerruf, ein Gericht gab der Klage heuer am 24. September statt. Gudenus ging in Berufung, blitzte damit aber ab

Gudenus: „Behauptung unwahr“
Nun nahm Gudenus auf seiner Facebook-Seite diese Behauptung zurück. „Ich habe im Oktober 2018 die falsche Behauptung verbreitet, die Stadt Wien verleihe Hunderten Muslimen in nur drei Monaten die Staatsbürgerschaft. Ich widerrufe hiermit diese Behauptung als unwahr“, so der knappe Wortlaut der Meldung, die am Montagabend gepostet wurde.

Ibiza-Affäre: Erfolg für Gudenus vor Gericht
In der Ibiza-Causa errang Gudenus dagegen erneut einen Sieg vor Gericht. Das erstinstanzliche Urteil im Rechtsstreit gegen jenen Wiener Anwalt, der hinter der Falle auf der Urlaubsinsel stehen soll, wurde am Dienstag vom Oberlandesgericht Wien bestätigt. Dem Juristen ist damit weiterhin untersagt, das gesamte siebenstündige Video oder Teile davon zu veröffentlichen. Die Entscheidung ist allerdings nicht rechtskräftig, denn der beklagte Anwalt kann noch Rechtsmittel einlegen. Dann müsste der Oberste Gerichtshof entscheiden.

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