Asamoah, der bei der WM 2006 noch für die DFB-Elf stürmte, wird am Millerntor auf sehr viel Geld verzichten, schließlich hat er bei Schalke 2,2 Millionen Euro pro Jahr kassiert. Diese Summe wird St. Pauli nicht zahlen können. Das Geld steht aber ohnehion nicht im Vordergrund. "Ich will einfach wieder Fußball spielen und Spaß haben. Ich war schon oft auch als Zuschauer dabei und mag den offensiven Fußball, der hier gespielt wird", freut sich der 31-Jährige.
Groß ist die Freude auch bei St. Paulis Trainer Holger Stanislawski: "Er ist unser Wunschspieler. Durch ihn bekommt unser Offensivspiel noch einmal einen anderen Charakter."
Der 43-fache deutsche Nationalspieler schoss in 279 Bundesligaspielen für Schalke 44 Tore. In der letzten Saison wurde Asamoah achtmal ein- oder ausgewechselt und spielte kein einziges Match durch.
Dzeko bleibt bei Wolfsburg
Ligakonkurrent VfL Wolfsburg kann indes weiter auf den Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko bauen, wie VfL-Geschäftsführer Dieter Hoeneß am Dienstag bestätigte. Für den 24-jährigen Bosnier war bis zum Ende der Frist kein Angebot eingegangen. Dzeko, der einen Vertrag bis 2013 mit Option hat, hätte die Niedersachsen für eine festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro verlassen können.
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