16.10.2019 09:33 |

Onkologisches Zentrum

Neues Krebszentrum im Klinikum Klagenfurt

Krebserkrankungen sind nach wie vor der Schrecken der Menschheit; etwa 3200-mal wird in Kärnten jedes Jahr diese Diagnose gestellt. Doch es gibt Hoffnung: Die Medizin entwickelt sich rasant und im Klinikum Klagenfurt wird die ganze geballte Kraft aller Disziplinen eingesetzt. Dafür wurde es jetzt als zweites Haus in Österreich als „zertifiziertes onkologisches Zentrum“ ausgezeichnet.

„Gleiche Qualität für alle Patienten im Land“, das ist das Credo, das Kabeg-Vorstand Arnold Gabriel verfolgt. Und das ist nicht leicht zu erreichen; so vielfältig sind die Therapieansätze, so unterschiedlich sind die Tumor-Erkrankungen. Deshalb finden wöchentlich „Tumorboards“ statt, wo die besten Experten aller Fachrichtungen zusammensitzen und jeden einzelnen Patienten besprechen; welche Untersuchungen nötig sind, welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, ob, und wenn ja, wann und wie operiert wird und wie die Nachbehandlungen auszusehen haben.

Wenn nötig, werden schließlich noch die Meinungen von weiteren Spezialisten aus dem Wiener AKH eingeholt. Und dann kann sofort mit den Therapien begonnen werden.

„Das ist die Zukunft; große Medizin in großen Zentren. Der Chirurg allein ist nicht das Maß aller Dinge. Es ist das Zusammenspiel aller Kräfte. Und das rund um die Uhr rund um das Jahr“, sagt auch Chirurgie-Chef Reinhard Mittermair.

Zitat Icon

Wir haben gleiche Abläufe für alle sieben Organzentren und können auf alle Experten zurückgreifen.

Wolfgang Eisterer, onkologisches Zentrum

Was noch dazu gehört? Vieles, vor allem auch die Intensiv- und die Palliativmedizin und die Pflege. Übrigens: In Klagenfurt ist auch vorgesehen, ein eigenes onkologisches Zentrum zu errichten; als Anlaufstelle für alle Patienten bis 2025.

Hannes Mösslacher
Hannes Mösslacher
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