Langwierige Suche:

„Bei Ärztemangel ist erst 2025 Besserung in Sicht“

Seit Anfang des Monats ist Heinz Leprich amtsführender SP-Ortschef in Frankenburg. Die Kür war beim Sondergemeinderat am Dienstag vorgesehen. Doch mit Norbert Weber präsentiert die VP völlig überraschend einen Gegen-Kandidaten. Das Duell wird auch durch die fieberhafte Hausarztsuche angeheizt.

Damit die SPÖ in Frankenburg weiterhin den Bürgermeisterposten behalten kann, wird sie im Gemeinderat am Dienstag Unterstützung von den Grünen oder der FPÖ benötigen. „Ich habe im Vorfeld Gespräche geführt und stelle mich mit einem guten Gefühl der Wahl“, meint Heinz Leprich. Er übernahm mit 1. Oktober die Amtsgeschäfte von Hans Baumann.

Abgang nach 34 Jahren
Nach 34 Jahren in der Gemeindepolitik verabschiedete sich dieser in die Pension. „Leider konnte ich nicht alles umsetzen, was ich mir vorgenommen habe“, ließ Baumann zum Abschied wissen. Es scheiterte einerseits an den finanziellen Mitteln, die durch den Schulbau gebunden sind. Baumann: „Leider haben auch einige Grundbesitzer die notwendigen Grundstücke für Bauvorhaben trotz entsprechender Entschädigung nicht zur Verfügung stellen wollen!“

Vergebliche Suche
Bis zum Rücktritt hat den Ex-Ortschef zuletzt auch die langwierige Suche nach einem Hausarzt verfolgt. Denn bereits seit Jänner ist die Praxis von Doktor Stadlmayr ausgeschrieben. Baumann hat zuletzt alle Hebeln in Bewegung gesetzt. Er suchte auch das Gespräch mit OÖGKK: „Das Dilemma ist: Es fehlen Ärzte. Eine Besserung ist erst in sechs Jahren in Sicht!“

Mietzuschuss möglich
Leprich will keinesfalls so lange warten: „Wir bieten potenziellen Nachfolgern die Übernahme der gesamten Patientenkartei an. Für die Niederlassung im Innovationszentrum oder im Schloss Frein sind Räume vorgesehen. Dafür würden wir sogar einen Mietzuschuss leisten!“

Mario Zeko
Mario Zeko
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