Schade! Victoria Hudson ist, wie erwartet, in der Speerwurf-Qualifikation der Leichtathletik-WM in Doha chancenlos ausgeschieden! Die Niederösterreicherin warf in der A-Gruppe lediglich 52,51 Meter weit und belegte in dieser Gruppe nur den 16. und letzten Platz. Damit war sie natürlich auch schon vor dem Bewerb der B-Gruppe chancenlos auf das Erreichen des Finals der zwölf Besten. Sie hat eine Bestleistung von 59,98 Meter.
„Natürlich bin ich enttäuscht. Ich war zwar nicht nervös, kam einfach nur mit meiner Technik nicht zurecht“, sagte die 23-Jährige nach ihrem ersten WM-Auftritt. Neben ihren 52,51 Metern hatte sie in der Qualifikation noch zwei ungültige Versuche. Damit zahlte Victoria Hudson, die erst über eine Wild Card ins WM-Feld gekommen war, das klassische Lehrgeld einer jungen Athletin. Erfahrung aber hat sie für kommende Großaufgaben sammeln dürfen. Und das war gut so.
Detail am Rande: Da am vierten Wettkampftag in Doha starker Wind extrem viel Sand in die Stadt getrieben hatte, war auch die Luft über dem Stadion sehr diesig. Selbst im Marriott, einem der Mannschaftshotels dieser WM, wurde den Hotelgästen ausdrücklich empfohlen, „Sport im Freien zu vermeiden“.
Olaf Brockmann
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