22.09.2019 08:00 |

Gesundheitspolitik

SPÖ will Zahnarztpflicht ab dem dritten Lebensjahr

Kinder sollen künftig ab dem dritten Lebensjahr zum Zahnarzt müssen. Dies soll im Mutter-Kind-Pass verankert werden. Zahnarztbehandlungen, insbesondere Kariesprävention, sollen bis zum 23. Lebensjahr im vollen Umfang von den Krankenkassen übernommen werden. Für diese Reform möchte sich die SPÖ in der kommenden Legislaturperiode besonders einsetzen.

Die SPÖ-Pläne sehen auch einen Ausbau von Kinderarzt-Kassenstellen vor. Helfen sollen Kinderarztstipendien und eine entsprechende Vorreihung bei den Ausbildungsplätzen. Zudem sollen auf Kasse genügend Therapieplätze für Kinder in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie und Psychotherapie zur Verfügung gestellt werden.

„Gesunde Kinder von heute sind gesunde Erwachsene von morgen“
Die immer wieder zur Debatte stehende tägliche Turnstunde sowie kostenloses und gesundes Essen in den Schulen stehen ebenfalls auf der To-do-Liste. Mit diesem Paket würde dafür gesorgt, dass alle Kinder einen guten Start in ein gesundes und glückliches Leben bekommen, meint Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner. Es sei bekannt, dass die Weichen für eine gute Gesundheit im Kindesalter gestellt werden: „Gesunde Kinder von heute sind die gesunden Erwachsenen von morgen“, so Rendi-Wagner.

Die Kosten für das Kindergesundheitspaket sind im Budget, so wie es die SPÖ berechnet, eingepreist.

Kronen Zeitung/krone.at

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